Der Boden schafft sich ab!

Wiesen mit unzähligen Blumen waren noch vor wenigen Jahrzehnten in unserer Waldviertler Heimat selbstverständlich.
Diese reichhaltigen Pflanzengesellschaften sind verschwunden.
Nur mehr in ungenutzen  Ökonischen hat vielfältiges  Leben bescheidene Rückzugsareale: Straßengräben und entlegene Wiesen, die schwer "bewirtschaftbar" sind.
Die ausgeräumte Landschaft ist zur Todeszone für Pflanzen, Tiere und Menschen verkommen. Wer heute in Wien oder München imkert, macht seinen Bienen Freude.
Sie werden dort nicht mit stets neuen Giften eingenebelt um dann vor dem Flugloch partiell gelähmt  langsam zu krepieren!
Vorgegebene, fundamental unrichtige Doktrinen, irrige believes, Denkfehler, Unverstand, ideologische Manuduktion und Profitgier haben ganze Arbeit geleistet und dabei Natur und Bauern gleichermaßen nachhaltig entwurzelt. Sind sie nicht längst quasi depossediert und in ihrer Dispostionsfreiheit eingeengt?  Verfügen sie noch über die Nahrungsmittelhoheit, ( terminus einer hochkarätig besetzten  Hinterfragungsrunde in der Schweiz, den unser mainstream ignoriert hat)
Die Natur als Sklave , zerstört und mißbraucht für Massenproduktion von Billigfleisch für den EU-Normalverbraucher.
"Das Essen der Armen für das Vieh der Reichen!"
Viel Ackerfläche für das Schweinefutter Kukurruz wird damit blockiert und könnte Millionen hungernder Menschen satt machen-
Der Wahn, Mais zu Fleisch ist Auslaufmodell, die knusprige Stelze im Schweizerhaus des  Praters sei aber noch eine zeitlang gegessen.
Wenn der Preis eines Brathendels für den Vatertag unter vier Euro liegt, ein gewichtsmäßig geringeres Biohendl über 15 Euro, dann sollten Konsumenten sich zur Wehr setzen oder akzeptieren, daß ihr Familieneinkommen eine Zweiklassenernähung erzwingt.
Der Rattenschwanz an Folgekosten im Gesundheitswesen ist bekannt.
Armut tötet nachweislich früher.
Was kostet ein Tag in der Intensivstation?
Warum die tradierte Politik dazu oft geschwiegen hat?

Die irrlichternden Normen der Agrar-EU, wer will ihnen noch vertrauen?
Wenn im Wort Landwirt sinnhaft  Bewirtung durchklingt, dann hat dieses Werteziel auch für die Böden unserer Heimat zu gelten!
Heimat präsentiert sich immer mehr als unaufgearbeitet, vereinnahmt, benutzt, belastet und mißbraucht, und gerade Böden  sind ein wichtiger Teil unserer Heimat. Die Ernährung aller Menschen dieses Planeten wird von einer 15 cm dünnen Humusschicht getragen, wo diese überhaupt existiert. Sie sollte gepflegt und erhalten werden.

Die EU steckt m.E. im verfesteten Denken der 60-er Jahre fest, schießt die Hälfte ihres astronomisch hohen Haushalts  in die normierte Landwirtschaft, ohne verantwortbare Perspektiven parat zu haben.
Sachliche Kritik ist unerwünscht und wird mit sterotyp repetierten wirtschaftlich motivierten Scheinargumenten hostil bekämpft.

Die Katze beißt sich in den Schwanz und rotiert im Spin. Obwohl in Bewegung pickt sie statisch fest. Es bleibt alles so wie es ist.
Thilo Sarrazin hat ein heiß diskutiertes Buch geschrieben. Die reflexhaft animos gestimmte  Leitpresse war über dieses Werk nicht erfreut.
Ob nicht auch ein gut recherchiertes Sachbuch "Unser Boden schafft sich ab" Sinn machte?
Wohin sind sie verschwunden, die Blumen im Sommerwind? Kinder pflückten sie geschwind...
Ohne Kunstdünger und Gifte, alias Handesdünger und Pflanzenschutz, sind ausreichende Ernten nicht mehr machbar.
Das sagen betroffene Bauern die damit leider recht haben.
Die finale unausbleibliche Katastrophe  wird dadurch kontinuierlich immer teurer.
Die Thematik ist verwirrend komplex. Die (un)bewußten Zugänge und Wertigkeiten tanzen ungelenkt.
Die fun society unter dem  Einfluß des politisierten Kindchenschemas und
anderer Heiligen Kühe wird m.E. beharrlich desensibilisiert.
Sie stabilisiert damit einen status quo ohne Zukunft!
Paradise lost, paradise regained....

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