Podiumsdiskussion zum Nachsehen
Heimatsleitn, Kinder und wackelnder Notarzt (+Video)

Die Spitzenkandidaten Martin Litschauer, Robert Altschach, Gottfried Waldhäusl und Franz Pfabigan (als zweiter in der Liste) stellten sich den Fragen von Moderator Peter Ozlberger und des Publikums.
  • Die Spitzenkandidaten Martin Litschauer, Robert Altschach, Gottfried Waldhäusl und Franz Pfabigan (als zweiter in der Liste) stellten sich den Fragen von Moderator Peter Ozlberger und des Publikums.
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Podiumsdiskussion in Waidhofen verlief harmonischer als erwartet. Notarztversorgung im Bezirk steht auf der Kippe.

WAIDHOFEN. Der Wahlkampf um die Bezirkshauptstadt geht in den Endspurt - und dieser wurde mit einer Podiumsdiskussion mit den Kandidaten von ÖVP, FPÖ, IG und SPÖ eingeläutet. Dabei verlief die Diskussionsrunde mit dem Publikum deutlich harmonischer als erwartet - als Zuschauer konnte man sogar den Eindruck gewinnen, man sei sich bei Großprojekten im Grunde einig.

Mit einer Ausnahme: Die IG Waidhofen (Grüne und Bürgerliste) geht beim der Errichtung des großen Siedlungsgebietes in der Heimatsleitn nicht mit. Martin Litschauer kritisierte vor allem die mangelnde Ausfinanzierung des 12 Millionen Euro schweren Projekts. Nur sechs Millionen seien gedeckt, woher die andere Hälfte des Geldes kommen soll, sei noch völlig unklar, so der Grün-Mandatar. Man gehe sehenden Auges in die Zahlungsunfähigkeit. Der Vorschlag aus dem Publikum die Zahlungsunfähigkeit hinzunehmen und eben Sanierungsgemeinde zu werden, dafür aber endlich jungen Familien Wohnraum anbieten zu können stieß dementsprechend auf Ablehnung.

Überraschend war ein Statement von Gottfried Waldhäusl (FPÖ). Laut seinen Informationen sei die Notarztversorgung im Bezirk im Jahr 2020 gefährdet. "2020 wird das Problem entstehen. Die 24 Stunden-Versorgung im Bezirk ist nicht gewährleistet" Und: "Ein Einspringen aus dem Nachbarbezirk ist mir zu wenig". Auch Bürgermeister Robert Altschach bestätigte, dass das Problem bekannt sei, man arbeite mit dem Landesklinikum aber an einer Lösung.

Alle wollen Krabbelstube

Wie die Bezirksblätter berichteten gingen in Waidhofen junge Mütter auf die Barrikaden, weil es in Waidhofen als einziger Bezirkshauptstadt neben Lilienfeld keine Kleinkinderbetreuung gibt. Zur Erklärung warum das so sei, meinte Altschach, dass 2018 noch kein Bedarf bestand und Verwies auf die Gemeindekooperation mit den Krabbelstuben in Siegharts und Thaya. Langfristig sei aber der Neubau einer Krabbelstube unumgänglich - und zwar auf dem Gelände eines bestehenden Kindergartens, so der Bürgermeister.

Die unerwartete Harmonie sei für Altschach normal: medial werde eben ein anderes Bild transportiert, so der Bürgermeister.

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