Bauernkammer
Kammer im Strukturwandel

Der ÖVP Bauernbund hat die Bauernkammerwahl überzeugend gewonnen.
Das war so zu erwarten.
Fachkompetenz und Führungsqualität brachten auch für Noe-Nordberg ein hervorragendes Ergebnis.
Bauernbund und bäuerliche Idendität sind untrennbar.
Woher kommen die ÖVP postwar Kammern?
Die "Maiverfassung vom 1.Mai  1934" spiegelte damals programmatisch das Selbstverständnis des neuen Ständestaates wieder, der auch Kammern berufsständisch betrachtete.
In der schweren Zeit zwischen den Kriegen waren viele bäuerliche Betriebe überschuldet und mußten daher versteigert werden.
Oft fand sich kein Interessent, der zum günstigen Ausrufungspreis zugriff.
Ein Notar wurde ungewollt zum städtischen Großbauern und erwarb über zehn Bauernwirtschaften.
Ein erschütterndes Zeitbild der realen Agrarwelt damals in unserem Bezirk.
Raiffeisen -aus ärmlichen kleinbäuerlichen Verhältnissen stammend-
begründete eine Erfolgsstory: landwirtschaftliche Genossenschaften.
Er verstand das als Hilfe zur Selbsthilfe und Genossenschaften wurden zum erfolgreichen Selbstläufer im Sinne der Bauern.
Genossenschaft- Raiffeisen- Lagerhaus- Bauernkammer.
Sie waren und sind gute Ansprechparter, bieten Beratung und Hilfestellung an.
In den 60 er Jahren wurde Sicco Mansholts EWG Agrarphilosophie relevant.
"Wer eine moderne Gesellschaft mit billigen Nahrungsmitteln versorgen will, der muß auch industrielle Landwirtschaft akzeptieren."
Sinnanalog gesagt.
In welcher Welt leben wir eigentlich, heute, 60 Jahre später?
Es ist das alte Liedchen: da Utilitätsprinzip, auch als
Materialismus bekannt, dort Idealismus.
Im Spannungsfeld von Glyphosat und Monsanto machten unsere Bezirksbauerkammern was möglich war.
Unmögliches erzeugt keine Schuld!
Die Jahresumsätze globaler  Firmen für den agrarchemischen Markt übertreffen locker das Bruttoinlandsprodukt etlicher Staaten.
Weil Landwirtschaft auch ein großes Geschäft sein kann.

Autor:

Helmut Böhm aus Waidhofen/Thaya

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