Loibes in Schieflage...?

Wer will zugreifen auf unsere Bezirkswässer?
Werden vorgegebene EU- Schadstoffobergrenzen  Wasser aus Loibes "ins Visier nehmen"? (BB-Bezug)
Gott behüte!
Wie flexibel kann ein durchnormierter neoliberalistischer Wirtschaftsblock (EU) agieren, wenn er auf waldviertler Wasserqualität schielt, die er vor gefährlichen Schadstoffen "schützen" will?
Wasser in Loibes, Wasser in Bulgarien, Wasser in einem griechischen Bergdorf, Wasser neben der BASF in Ludwigshafen am
Rhein, die Wässer soll keiner über einen Kamm scheren!
Das wußte schon Plinius vor 2000 Jahren: "Wasser schmeckt nach der terra, die es durchfließt!"
Fairerweise sei angemerkt, daß EU Beamte im (ehemals vorderösterreichischen Brüssel) sinnvolle Grenzwerte nicht willkürlich festmachen.
Ein Heer aus Fachexperten berät sie professionell und sie machen  ihren Job gut!
Umfangreiche Flächenstudien mit relevanten aktualisierten Daten stehen ihnen zur Verfügung. Analysen und Recherchen bestimmen ihre verantwortungsvolle Arbeit!
Aber wer von ihnen kennt Loibes, die teure moderne Wasseranlage dort und gutes Wasser aus Waldgebieten ohne möglichen Schadstoffeintrag aus der Landwirtschaft?
Diese bedenkliche  EU-Schwachstelle kann nicht wegargumentiert werden.
Wurde schon zuviel Kompetenz-Kompetenz nach Belgien transferiert?
Die Perspektive, weisungsgebunden, gehorsamspflichtig und willenlos Vorgaben aus Brüssel exekutieren zu müssen verstört!
Ob wir es noch schaffen, unsere Wasserhoheit zu verteidigen?
Brunn ist zeittypisch und "schwimmt" längst nicht mehr im Wasser.
Aus eigener Erfahrung vor Ort: um 1980 versorgte ein 10 m tiefer Schachtbrunnen aus  80 cm Rohren einen Haushalt.
Zehn Jahre später war ein 17 m tiefer Brunnen  aus 120 er Rohren nur mehr fünf Jahre ausreichend, bis  NÖSIWAG Wasseranschluß die Brunner Brunnenautarkie beendete.
Was bringt die Zukunft?
Wasserhoheit, Privatisierung, denkbare Sozialbindung des Lebensstoffes Wasser sind noch lange nicht abgeklärt.
Schon vor 1980 warnten unabhängie Klimaexperten davor:
"Wenn nicht unverzüglich umfassende Klimaschutzmaßnahmen greifen, wird es ab dem Jahre 2000 Wetterkapriolen geben, die an Intensität zunehmen..."
Wurden die Warnungen damals  ernst genommen?
Sobald unsere Gletscher abgeschmolzen sind, könnten tiefe Salzkammergutseen
für absenkbare Fischkäfige in Aquakultur herhalten.
Je wärmer und sauerstoffärmer es oben wird,  umso tiefer senken wir die
gekäfigten Fische in kühlere Tiefen ab.
Loibes, Brunn und Edlaprinz werden dann längst  hervorragende Anbaugebiete für schwere Rotweine sein.
Winzer aus Puch werden Spitzensorten keltern. denn Weinen wie Chauteaunef-du-Pape neben Barolo wird das neue Klima zusagen.
Noch intakte historische Weinterrassen zwischen Waidhofen und Vestenötting namens "Weinleiten" sind jederzeit neu nutzbar.
Sommelies werden die seidigen Tannine mit Trüffelabgang über den grünen Klee loben.
Waidhofner werden mit Trüffelhunden und Trüffelschweinen in den ehemaligen Radelbachwald wandern, der nur mehr aus spärlichen niedrigwüchsigen pannonischen Eichen besteht,aber weiße und schwarze
Piemont und Perigord Trüffel reichlich gedeihen läßt.
Island wird zur Obstinsel und versorgt die EU mit Äpfeln.
One apple a day, keeps Mr.Putin away!

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