Moloch Agrar-EU?

Bezug in den BB: im Verkehr totgefahrene "Oster"hasen  2018.
Historische bezirksrelevante Jagdtagebücher als Doku im Vergleich 1952.
Das Buch "Der stumme Frühling"  hat Geschichte gemacht!
Die Biologin Rachel Carson hat es 1962 geschrieben, acht Jahre bevor das Wort "Umweltschutz" 1970 situationssensibel zum politischen terminus wurde. 
Bücher,  sogar aufgeladene Begriffe können die Welt 
verändern, im guten wie im schlechten Sinn.
Die klassischen linksextremen Credos" Religion ist Opium für das Volk"  und
"Eigentum ist Diebstahl" zeigen es. Unter anderen.
Wurden sie schon am Müllplatz der Geschichte entsorgt?
Was Rachel Carson damals anmahnte, sollte sich relativ rasch bewahrheiten.
Eine von Kunstdünger, Herbiziden und Pestiziden abhängige, industrialisierte Landwirtschaft ist Wirklichkeit geworden. Immer mehr Tier und Pflanzenarten  verschwinden, Vögel verstummen, Bienen sterben.
Selbst ehemalige Massenvögel wie Spatzen  und Schwalben werden weniger. Die Zeitschrift Falter hat in der aktuellen lesenswerten Ausgabe  kritisch, sachlich hervorragend über Gifte im Garten geschrieben.
Wenngleich die Hälfte des EU Budgets jahrzehntelang in die Landwirtschaft einfließt, es wird nichts besser. Jedes System, das gegen Naturgesetze arbeitet kann nur scheitern.
Borkenkäfer und Forstmeister Sturm sind ein congeniales Duo: sie korrigieren "Kulturfehler", die im materialistischen Utilitätsdenken des 19.Jh. wenig stabil wurzeln.
Ob ein Agrarsystem, das ohne Gifte keine nennenswerten Erträge mehr erwirtschaften kann, Zukunft hat?
1848 (schon wieder diese Jahreszahl) wurde die Leibeigenschaft aufgehoben, die Bauern konnten frei über Grund und Boden verfügen.
Ausgedrittelt trugen Grundherr, Ärar und der Bauer damals die Kosten dafür.
Stehen wir heute vor einer Zäsur ganz anderer Art, die uns alle erreichen muß, wenn die Natur sich zu wehren beginnt? Die Zeichen stehen unübersehbar auf Sturm!
Ganz ohne Schrotflinten wurde das Niederwild nahezu ausgerottet, die Zahlen  aus dem alten Jagdtagebuch sprechen eine klare Sprache.
Die Zahl  der flächendeckend vergifteten "Schädlinge", seien es Tiere, Pflanzen oder Pilze, sollte aufrütteln.
Die Zahlen der Niederwildstrecken  relativieren Jagd, unser Niederwild ist Opfer der agrarischen Wirklichkeit.
Noch nie waren so viele junge Menschen ehrlich an Natur, Tierschutz und sozialem Engagement (Integration) interessiert.
Noch nie waren sie so verwirrt durch aufgeladene
ideologische Strategien, für die unsere "Natur" eingespannt wird....

 

Autor:

Helmut Böhm aus Waidhofen/Thaya

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