Nachzipf?

Ferien versaut, Moped gestrichen, Flugreise ins Feriencamp abgeblasen!
Schülerleid ohne Ende.
Der Nachzipf ist  eine grausliche Schülergeißel.
Darf Wiederholungsprüfung als Chance für Stinkfaule oder unschuldige Systemopfer herhalten?
Im Sinn von Überforderung durch nur abarbeitenden Vollzug viel zu dicker sog. "Arbeits"-bücher, die Schüler und Lehrer gleichermaßen quälen?
Letztere freiwillig.
Jasmin Brandel fokussiert in den BB "Spaß" u.a als Voraussetzung für erfolgreiches Lernen.
Lernen kann in Kleingruppen sehr wohl gut funktionieren.
Schülerhilfe hat einen guten Ruf, arbeitet effektiv, schafft gute Lernatmosphäre und hat unzähligen Schülern/innen geholfen...
Zum Grundsätzlichen in der Zeit "vor" dem Nachzipf:
wie "lustig" ist Vokabelstrebern oder das Lösen langer Divisionen?
Ohne Lust bedeutet es oft einfach nur Frust.
Diese lästigen Übungen schaffen jedoch wichtiges Handwerkszeug.
Wie soll Hansi in Französisch gute Leistung bringen, wenn er keine Vokabeln lernt?
Wie soll Susi im Geschichtsunterricht im Rahmen Politischer Bildung, über Migrationszentren in Lybien diskutieren , wenn sie gar nicht weiß wo dieses Land liegt?
Wie lange braucht ein durchschnittlich begabter Schüler. um alle irregular verbs in Englisch sicher zu beherrschen, wenn es systematisch  als vorgegebenes Ziel vom Lehrer kompromislos eingefordert wird.
Wie lange braucht es, von ca 200 Staaten, etwa 100 davon sicher grob überschaubar zu verinnerlichen?
Drei Monate vielleicht, bei zwei Stunden Geographie pro Woche, in verdichtetem "Drill" bleibend vermittelt?  Noch dazu frontal!
Erst dann "darf" in der AHS oder NMS mit Diskussionen begonnen werden.
Diskussionen sind Kitt für selbständiges Denken.
Wie viele Schülerdiskussionen sind für die Katz, weil die Grundlagen fehlen und nur Zeit verplämpert wird?
Wissen immer alle, worüber sie denn eigentlich reden?
Drill ist als didaktische Methode  out, im Sinne eines belasteten Wortes, dem ja kein Spaßfaktor innewohnt.
Auch das Wort fordern hat keinen Zugang zu lustgeneigtem Lernen.
Es ist zu einem verrufenen terminus verkommen.
Da hilft alles nichts, die fein austarierte, ideologisch geeichte Wortsinngoldwaage muß her!
Sie arbeitet zuverlässig, wie ein hilfreicher Denkknigge, der aus dem programmierten Wortsinn heraus zeigt, wie gap ablaufen kann.
Pflicht, Verantwortung, Leistung, Einfordern, Drill, Übung ,wohin verschiebt er diese Wörter am digitalen Balken in jeweils welches Ideologiefeld hinein?
Der Balken ist ein Abbild der Straße der Wähler, in der genau in der Mitte das Wahllokal liegt. Auch ein ideologischer Feinraster natürlich.
Links außen Stalin, recht außen NS, - heute gegenstandslos.
Dazwischen alle unsere demokratisch legitimierten Parlamentsparteien. Um die gerne behauptete Nähe zur Mitte wird immer gerangelt und das aus gutem Kalkül heraus, denn der Weg ins Wahllokal wird dabei von jeder ideologischen Position heraus stets der kürzeste sein.
Jungwähler, die nie von der Straße der Wähler gehört haben, sollten nicht in Wahlzellen losgelassen werden. Die Gefahr besteht, daß sie Populisten auf den Leim gehen.
Wohin wird unsere Goldwaage weisen, wenn sie Leistung und Pflicht hört. oder läßefer und spielerisches Lernen? 
 
Da Adorno, Frankfurter Schule, dort Arnold Gehlen, Moral und Hypermoral,
da links, dort rechts?
Wie reagiert unsere Goldwaage auf Pisastudie?
Gar nicht, weil sie in ihrer Software fehlt.
Schülerhilfe wird wichtig bleiben....
God in ße heven!

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