Sie sterben wie die Fliegen
Sie sterben wie die Fliegen

"Gestatten, daß ich mich vorstelle: Corona L mein  Name."
"Sehr erfreut Herr Kollege, ich bin Corona original.
Wir arbeiten sehr erfolgreich zusammen , die Menschen sterben wie die Fliegen".
"Das liegt nur am Konzept, verehrter Kollege. Unser Mimikry-Inkubationszeit Modell ist voll aufgegangen, allen Virologen  zum Verdruß.
In Tirol haben wir die Menschen voll erwischt beim apre ski und ordentlich hochgescheucht. Wir konnten mit ihnen abreisen in alle Welt, von Schweden bis finis terrae.
Jetzt stellen wir die Welt auf den Kopf!"
"Mir tun die Menschen mittlerweile leid. Denken sie an Alte oder sogar Kinder, die dahingerafft werden. Wir töten unschuldige Menschen, die Zahlen der Opfer explodieren regelrecht. Über Achtzigjährige werden in einigen Ländern gar nicht mehr behandelt, bleiben ihrem Elend ausgeliefert. Darf man als Virus so Schicksal spielen?"
"Gewiß, das stimmt schon sehr nachdenklich.  Andererseits, die Menschen haben viele Gesichter. Sie sind eine erfolgreiche Species, aber auch recht abgründig".
"Wie meinen Sie das?"
"Ihre überschaubare Geschichte wird von Krieg, Vertragsbrüchen, Gewalt, Verrat, Völkermord, Sklaverei und Folter begleitet. Ihre Anführer treiben sie regelmäßig in Kriege. Alles, was sie neu erfinden, machen sie sofort zur Waffe und setzen sie gegen ihre Artgenossen ein. Stichwort biologische Kampfstoffe! Das ist doch nicht zu tolerieren.
Stellen Sie sich ein kleines Mädchen vor, das am Cello Schubert spielt, wie sehr muß da verstören, daß es waterboarding gibt."
"Stimmt wohl, aber dürfen wir uns aufspielen und deshalb Apokalypse spielen, haben wir ein Recht dazu? Werden die Menschen durch unseren Seuchenzug  geläutert werden, weniger foltern und sensibler mit dem Blauen Planeten Erde umgehen? So ohne weiteres läßt sich auch aus der Virenperspektive keine überzeugende Antwort dazu finden."
"Ja, ja, wir Corona-aner haben zur Zeit andere Sorgen. Ob unser Erbgut ausreichend programmiert mit Hitze zurecht kommt?
Das Wetter ist ja viel unberechenbarer geworden als früher".
"Sie sagen es: die Menschen haben in 200 Jahren fossile Energieträger
verbrannt, die für ihre langsame Entstehung viele Millionen Jahre gebraucht haben. Jetzt wundern sie sich, daß es immer heißer wird am Planeten".
"Herr Kollege! Was wird uns die Zukunft bringen?"
"Da ist mir nicht bang. Sie werden uns mühsam zerlegen und dann hastig  einen Impfstoff zusammenpfuschen.
Wenn sie soweit sind, tauchen wir ab.
Die Menschen werden sofort selbstgefällig davon sprechen uns vermeintlich "besiegt" zu haben. Wie naiv sie sein können!
Seit sie mit ihren Mikroskopen Bakterien und Viren erforscht haben , hatten sie die Nase vorn. Ihre Idee mit der Schutzimpfung hat uns allen nur geschadet. Andererseits, was bedeuten schon 16o Jahre? Wir rüsten nach.
Eine Aminosäure codieren ist für uns gar keine Hexerei. Jedem neuen Corona- Subtyp können die Genetiker der Menschen nicht entkommen, ihre zeitaufwendigen komplizierten Analysen müssen stets von vorn beginnen.  Zeit und Geld werden absehbar knapp. Große Pharmafirmen sind Sparefrohs, was die Entwicklung von neuen Impfmitteln betrifft.
Da ist für sie einfach zu wenig Geld drin. Wer konsumiert schon lebenslang täglich Impfstoffe so, als ob sie Blutdruckpulverln wären?"
"Das mag man so sehen: Während den Menschen die Zeit davonrennt, ist sie für uns ohne Bedeutung. Sowohl wir Viren als auch die Menschen sollten daraus lernen. Weder Viren noch Menschen haben die Erde allein gepachtet. Sie gehört allen."

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