Gemeinderatswahlen 2020
Waidhofen: ÖVP, FPÖ und SPÖ verlieren

Landesrat Ludwig Schleritzko gratulierte Ulrich Achleitner zum historischen Wahlergebnis in Groß Siegharts.
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  • Landesrat Ludwig Schleritzko gratulierte Ulrich Achleitner zum historischen Wahlergebnis in Groß Siegharts.
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BEZIRK WAIDHOFEN/THAYA. An diesem Sonntag ist es soweit - Niederösterreichs Gemeinden wählen. Die insgesamt 567 Gemeinden können aus 1.851 Parteien wählen. Wie sich die 1.459.072 Wahlberechtigten entscheiden werden, können Sie ab 13:00 bei uns live mitverfolgen.

Wir sind natürlich für euch vor Ort und liefern ab 13 Uhr alle aktuellen Ergebnisse, Interviews und Analysen aus eurer Gemeinde.

Waidhofen: ÖVP, FPÖ und SPÖ verlieren

Der große Gewinner in der Bezirkshauptstadt heißt an diesem Wahlabend IG Waidhofen. Der Zusammenschluss aus Grünen und Unabhängigen kommt auf ein Plus von 4,89 Prozentpunkten. Die ÖVP (-1,9 Prozentpunkte) und die FPÖ (-0,30 Prozentpunkte) müssen Verluste hinnehmen. Die stärksten Verluste fuhr aber auch in der Bezirkshauptstadt die SPÖ mit einem Minus von 2,68 Prozentpunkten vor dem Ergebnis ein. Damit ist die SPÖ nun die kleinste Fraktion im Gemeinderat mit nurmehr drei Mandaten. Die ÖVP verliert ebenfalls ein Mandat während die IG zwei Mandate gewinnt. Die ÖVP ist aber immer noch klar erster mit 45 Prozent der Stimmen. Der Endstand: ÖVP 45,7 Prozent, FPÖ 23,4 Prozent, IG Waidhofen 20,8 Prozent, SPÖ 10,1 Prozent.

Robert Altschach: "Streiten bringt nichts!"

ÖVP dennoch zufrieden

"Ich bin grundsätzlich zufrieden mit einem Ergebnis von 45 Prozent, denn die Zeit der absoluten Mehrheiten in Bezirkshauptstädten ist vorbei", so Bürgermeister Robert Altschach (ÖVP). "Wir haben uns als klare Nummer 1 durchgesetzt, das ist für mich keine Selbstverständlichkeit, weil ich ja kein Berufspolitiker bin", spielt Altschach auf Gottfried Waldhäusl (FPÖ) und Martin Litschauer (IG Waidhofen) an. Für die ÖVP bedeutet das Ergebnis aber auch, dass sie sich einen neuen Koalitionspartner suchen muss. Ob er persönlich Präferenzen hat? "Nein", antwortet Altschach.

"Es geht uns um einen neuen politischen Stil". Ob er es noch einmal mit der Waldhäusl-FPÖ versuchen möchte? "Das kann ich jetzt noch nicht sagen. Ich hoffe, dass manche im Wahlkampf gesehen haben, dass streiten nichts bringt", so Altschach in Anspielung auf das Ende der schwarz-blauen Koalition im Jahr 2017 und die danach folgenden Streitereien im Gemeindeparlament. Die ÖVP hat jetzt bis 5. März Zeit einen neuen Partner zu finden. An diesem Tag ist die konstituierende Sitzung des Gemeinderates angesetzt.

Kritik innerhalb der ÖVP

Kritik kommt indessen vom ehemaligen Bürgermeister Kurt Strohmayer-Dangl, der mit der Performance der ÖVP nicht zufrieden ist. "Weiß Altschach nicht, dass Waidhofen die einzige Bezirkshauptstadt im Waldviertel ohne absolute Mehrheit ist? Von wegen die Zeiten der absoluten Mehrheiten sind vorbei", so Strohmayer.

Bei der IG Waidhofen war die Stimmung im Fit wenig überraschend hervorragend.
  • Bei der IG Waidhofen war die Stimmung im Fit wenig überraschend hervorragend.
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Grüne Welle

20,8 Prozent der Wähler stimmten für die IG Waidhofen - ein Rekordergebnis für den Zusammenschluss aus Grünen und Bürgerliste. Damit gerechnet habe man nicht, so Grünen-Chef Martin Litschauer. "Es gab natürlich die Hoffnung, aber mit zwei Mandaten zusätzlich rechnet man nicht". Den Grund sieht Litschauer im Themenwahlkampf: "Wir haben schon wichtige Dinge wie Finanzen, Verkehrsplanung und Transparenz angesprochen und dafür stehen wir weiter ein". Ob das nicht ein Hindernis ist, wenn man mit der ÖVP koalieren will? "Wir werden natürlich Gespräche anbieten und wir werden diskutieren wo es in Waidhofen zwickt und vielleicht kann man ja einen Lösungsweg skizzieren", hält sich Litschauer die Option auf eine Koalition offen.

"Eines ist klar: Wir setzen uns auch für die Entwicklung der Dörfer ein, wenn es schon die ÖVP nicht tut", so Litschauer in Anspielung auf die in Waidhofen nicht ganz unumstrittenen Kanalprojekte.

Die FPÖ-Mitglieder feierten im goldenen Hirschen.
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Waldhäusl: Entscheidend, dass die ÖVP keine Mehrheit hat

Auch wenn die FPÖ minimal verloren hat, ist Gottfried Waldhäusl mit der Leistung seiner Partei zufrieden. "Ich bin mit dem gesamten Bezirk zufrieden. Jetzt ist in Waidhofen klar, dass die ÖVP keine absolute Mehrheit hat und Mandate verloren hat. Wir haben unser Ergebnis verteidigen können. Damit ist jetzt alles offen. Entscheidend ist aber was das Beste für Waidhofen ist und wichtige Vorhaben umgesetzt werden", so Waldhäusl während der FPÖ-Wahlfeier im Goldenen Hirsch.

Bei der SPÖ bemühte man sich um Optimismus.
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Genossen legen Pfabigan Rücktritt nahe

Die SPÖ rutschte in Waidhofen auf ihr historisch schlechtestes Ergebnis ab. Nurmehr 10,1 Prozent der Wähler stimmten für die Sozialdemokraten. "Na wenigstens noch zweistellig", ätzte ein SPÖ-Vertreter am Rande. Andere Parteigenossen kritisieren die unklare Situation an der Spitze. Mit Patrik Neuwirth steht ein junger Kandidat an der Spitze, der langjährige Stadtrat und Spitzenkandidat Franz Pfabigan, gab aber öffentlich an, dass eine Umreihung nicht ausgeschlossen sei. Deshalb legen manche SPÖ-Mitglieder Pfabigan den Rücktritt nahe: "Neuwirth war nur Mittel zum Zweck. Pfabigan hat keine Erneuerung zugelassen. Seit er Stadtparteiobmann ist wurde, bei jeder Wahl ein Minus eingefahren! Jetzt ist Zeit für einen Rücktritt", so ein prominenter Roter. Pfabigan reagierte in den sozialen Medien: Er nehme seine Verantwortung wahr und werde fünf Jahre für Waidhofen arbeiten.

Der große Sieger des Wahlabends: Ulrich Achleitner holte die ÖVP-Absolute in der ehemaligen SPÖ-Hochburg Groß Siegharts.
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Groß Siegharts: ÖVP holt die Absolute

In Groß Siegharts kam es zu einem wahren Erdrutsch: Die ÖVP gewinnt in der einstigen SPÖ-Hochburg 28,1 Prozentpunkte dazu und holt die absolute Mehrheit mit 14 Mandaten. SPÖ-Bürgermeister Gerald Matzinger hat sich ja kurz vor der Wahl zurückgezogen und mit Christian Kopecek einen neuen Kandidaten ins Rennen geschickt. Die Hau-Ruck-Aktion hat der Wähler offenbar nicht honoriert: Die SPÖ verliert 24,4 Prozentpunkte und kommt nurmehr auf 28,6 Prozent und sechs Mandate. Die FPÖ verliert ebenfalls ein Mandat.

Der höchstwahrscheinliche neue Bürgermeister Ulrich Achleitner ist, wie er selbst sagt, überwältigt: "Wir haben auf elf Mandate gehofft, ein zwölftes wäre ein Traum gewesen, mit 14 Mandaten haben wir aber nicht gerechnet. Das ist eine umso größere Ehre und eine sehr große Aufgabe, aber auch eine sehr große Verantwortung", so der Unternehmer. Oberstes Ziel sei es, mehr für die Gemeinde und die Groß Sieghartser herauszuholen: "Ich will, dass man wieder mit Stolz sagen kann: Ich bin ein Sieghartser", so Achleitner, der die Hand zur SPÖ und FPÖ ausstreckt: "Ich bin ein Teamplayer, das mache ich auch in meiner Firma so. Ich hoffe, dass es ein Miteinander wird". Wie es jetzt weiter geht? "Als nächstes werden wir mir allen anderen Fraktionen Gespräche führen, auch mit einer absoluten Mehrheit ist es wichtig, dass gemeinsam für die Gemeinde arbeiten und für die Bürger da sind."

Kopecek stellt Vertrauensfrage

SPÖ-Spitzenkandidat Christian Kopecek sieht die Schuld nicht bei sich: "Ich kann in drei Wochen nicht reparieren, was in fünf Jahren davor verbockt wurde". Die SPÖ habe durch gebrochene Versprechen Glaubwürdigkeit verloren und die "Watsche" für die vergangene Periode kassiert, so der Groß Sieghartser. "Immerhin haben wir sechs Mandate gemacht, das hätte auch ganz anders ausgehen können. Natürlich ist es traurig so stark zu verlieren, aber wie heißt es so schön: Hinfallen, aufstehen, Krönchen richten, weitermachen. Natürlich möchte ich auch Ulrich Achleitner zum Wahlsieg gratulieren." Wie es nun in der SPÖ weitergeht? Kopecek wird in einer Sitzung vermutlich am Mittwoch die Vertrauensfrage stellen. Er geht aber davon aus, dass er Rückhalt in den eigenen Reihen genieße so Kopecek. "Mein Ziel ist Stadtrat zu werden".

82,3 Prozent für die ÖVP in Raabs

Die FPÖ trat nicht mehr an, damit waren in Raabs zwei Mandate frei - und dennoch konnte die ÖVP von Bürgermeister Rudolf Mayer drei Mandate dazugewinnen - auf Kosten der SPÖ. Die Volkspartei legte um 13,6 Prozentpunkte zu und erreichte insgesamt 82,3 Prozent in Raabs - das bislang beste ÖVP Ergebnis im Bezirk Waidhofen (von Waldkirchen einmal abgesehen). Die SPÖ hat jetzt nur noch drei Mandate und kommt auf 17,7 Prozent der Wählerstimmen.

Dietmanns: SPÖ gewinnt, UNAB erringen ein Mandat

Das bislang spannendste Wahl-Duell fand in Dietmanns statt. Hier spaltete sich während der Periode die FP von ihrer Mutterpartei ab und firmiert seitdem unter "UNAB". Die Partei von Barbara Stohl erreichte mit sechs Prozent ein Mandat und wird im Gemeinderat weiter vertreten sein. Die FPÖ kommt auf 17 Prozent und wird zweitstärkste Kraft hinter der traditionell starken SPÖ, die sogar noch 1,6 Prozentpunkte zulegen konnte und 61,8 Prozent der Wählerstimmen errang. Die ÖVP verlor minimal (-0,1 Prozentpunkte) und kommt auf 15,1 Prozent und damit Platz drei.

VP-Verluste in Dobersberg

Verluste gab es bislang für die ÖVP nur in Dobersberg: Hier gab die Partei vom amtierenden Bürgermeister Franz Traxler ein Mandat an die FPÖ abgegeben. Auch hier verliert die SPÖ.

In Ludweis-Aigen errang die SPÖ das umkämpfte Mandat der FPÖ, die nicht mehr kandidierte. Auch die ÖVP vom erstmals antretenden Hermann Wistrcil konnte leicht zulegen.

SPÖ schafft Einzug in Pfaffenschlag

Wenn die ÖVP 7,1 Prozentpunkte verliert und dennoch insgesamt auf 79,5 Prozent kommt, dann ist Insidern schnell klar, dass von Pfaffenschlag die Rede ist. Allzu groß dürfte die Trauer bei Willi Pollak und seiner Truppe also nicht ausfallen. Die FPÖ bleibt in Pfaffenschlag stabil bei 14 Prozent und verteidigt ihre beiden Mandate. Karl Weinberger, der einzige SP-Kandidat, darf sich über 6,5 Prozent aus dem Stand und ein Mandat freuen.

Eduard Köck holte in seiner Gemeinde ein sattes Plus.
  • Eduard Köck holte in seiner Gemeinde ein sattes Plus.
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Thaya: Fast 72 Prozent für Köck

Auch in Thaya sieht es gut aus für die Volkspartei. Das Team von Bürgermeister und VP-Bezirkschef Eduard Köck legte um 41 Stimmen zu - was bei 977 abgegebenen Stimmen einem Plus von acht Prozentpunkten entspricht. Das bringt der ÖVP auch einen zusätzlichen Sitz im Gemeindeparlament ein. Dieses Mandat kommt von der SPÖ, die auch hier massive Verluste von 5,4 Prozentpunkten hinnehmen musste. Die FPÖ hat zwar mit 2,6 Prozentpunkten ein Minus vor dem Ergebnis, kann aber die beiden Mandate verteidigen. ÖVP-Bezirkschef Eduard Köck ist nicht nur mit dem Ergebnis in Thaya zufrieden: "So wie es sich abzeichnet, haben wir in den meisten Gemeinden ein gutes Ergebnis und die gute Arbeit wird belohnt."

Karlstein: SPÖ stürzt ab

78,7 Prozent der Wähler stimmten in Karlstein für die ÖVP unter Siegfried Walch, der zum ersten Mal angetreten ist. Das entspricht einem Zuwachs von 12,9 Prozentpunkten und drei Mandaten. Die SPÖ verliert 10,1 Prozentpunkte und 2 Mandate. Verluste musste auch die FPÖ hinnehmen: 2,8 Prozentpunkte im Vergleich zu 2015 büßten die Freiheitlichen ein - minus ein Mandat.

Bürgermeister Siegfried Walch darf bei sienem ersten Antreten jubeln: "Wir sind überwältigt, aber es steckt auch ein großer Auftrag dahinter mit dieser Machtfülle umzugehen. Wir weiterhin mit allen Parteien gut zusammenarbeiten", so Walch in einer ersten Stellungnahme gegenüber den Bezirksblättern. "Das muss ich jetzt einmal setzen lassen. Ich kann es noch gar nicht recht fassen".

Keine Änderung in Gastern

Kaum Veränderungen gibt es hingegen in Gastern. Hier ist die FPÖ mit 1,4 Prozentpunkten im Plus noch der große Gewinner der Wahl. Die ÖVP erreicht 73,1 Prozent, die SPÖ 10,1 Prozent, die FPÖ 8,7 Prozent und die Grünen verlieren 1,6 Prozentpunkte und landen bei 8 Prozent. An Mandaten ändert sich in Gastern somit nichts.

Waidhofen-Land: Alle verlieren - außer die ÖVP

In Waidhofen-Land konnte die ÖVP massiv zulegen und 10,7 Prozentpunkte dazugewinnen, was einem Gesamtergebnis von 76,4 Prozent entspricht. Damit gewinnt die ÖVP drei Mandate dazu und stellt künftig 16 der 19 Sitze im Gemeindeparlament. Die UBL verlor 4,8 Prozentpunkte, und ist damit drittstärkste Kraft vor der SPÖ mit 7,6 Prozent (-4,6 Prozentpunkte). Auch die FPÖ verlor 1,3 Prozentpunkte - das reicht aber noch für Platz zwei.

100 Prozent für die Volkspartei

Rudolf Hofstätter darf sich in Waldkirchen über 100 Prozent der gültigen Stimmen freuen. Kein Wunder, schließlich war seine ÖVP die einzige kandidierende Partei. Auch die Wahlbeteiligung ist mit 65,9 Prozent überraschend hoch.

Plakate der Unabhängigen Dietmanns wurden beschmiert. Die Polizei ermittelt.
  • Plakate der Unabhängigen Dietmanns wurden beschmiert. Die Polizei ermittelt.
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Grauslichkeiten in Dietmanns

Am Wochenende zeigte sich der Wahlkampf von seiner unschönen Seite: In Dietmanns wurden Wahlplakate der unabhängigen Kandidatin Barbara Stohl mit Hakenkreuzen beschmiert. Nicht nur bei den Unabhängigen, auch bei den Bezirksblätter-Lesern herrscht Verständnislosigkeit, wie zahlreiche Leserzuschriften beweisen. Die Polizei ermittelt gegen die noch unbekannten Täter.

Die Auszählungsergebnisse aller Bezirke finden Sie in unserer interaktiven Karte. Die Stimmen und Reaktionen auf die Ergebnisse, können Sie in unserem Wahl-Channel"GRW20"- einfach klicken.

Autor:

Peter Zellinger aus Waidhofen/Thaya

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