Zentralmatura, eine Schimäre?

Die Zentralmatura in Mathematik wird medial sachlich hinterfragt. Auch durchaus kritisch. Die publizierten Rechenbeispiele sind  wohl ein unzumutbarer schülerfeindlicher Wunschcocktail.
Gelernte austriakische Medienkonsumenten sind andere Präsentationen gewohnt und daher erstaunt.
Ganze Abfolgeserien in der typischen repetitio ad infinitum mind control Masche langweilten.
Sie förderten ungewollten Zugang zu Sozialen Medien. Diese Entwicklung hält an, kratzt an der angemaßten  Meinungsvorgabehoheit .
Fäßbuk oder Vatzebock,  wie auch immer.
Zentralmatura will überschaubar kontrolliert normieren, in der irrigen Annahme, damit fair und notengerecht sein zu können bei steigendem Nivau!
Ist es nur ein alter neuer Aufguß der Chancengleichheitsdoktrin?

Gläserne Schüler. gläserne Lehrer, durchsichtige Schule, undurchsichtige Politik! 
Undurchschaubare Rechenbeispiele!

Lehrer Alpha mag Integralrechnungen, bringt sie seinen Schülern/innen erfolgreich nahe, begeistert sogar Unbegabte.
Kollegin X  steht auf geile Kurvendiskussionen, die sie sehr überzeugend verkauft.
Kollege Omega ist als Mathematiklehrer absolut untauglich. Er kann nicht schlüssig erklären, macht sich über seine Schüler lustig. Er ist höchst ungerecht aber nicht entsorgbar, da pragmatisiert.
Was erwartet die jungen Leute bei der Zentralmatura?
Seit Jahren werden die hohen Ausgaben für das österreichische Schulsystem im Lichte der Pisastudie kritisiert.
Kluge Kritiker sprechen überzeugend davon, die Schule würde hohe Begabungen verkommen lassen, was bei Topbegabungen nationalökonomisch mehr als unverantwortlich sei.
Begabtenkiller Normschule ist zum geflügelten Wort geworden. 
Erkennt ein Lehrer Hochbegabung, besonders auffälliges Interesse. in welchem Fach auch immer, gilt Fördermodus. 
Die Klasse wird unmittelbar ignoriert, wenn es sein muß eine Stunde lang! 
Es mag sich ein Gespräch Lehrer Schüler anbahnen, das Lebenskonzepte eröffnet.
Das "Große Jetzt" kann ein Chancenfenster sein, das sich nur kurz öffnet .
Fördern, ermutigen, mit Fachliteratur eindecken, kirre machen und auf das richtige Gleis draufstellen, inclusive einem leichten Schubser in die richtige Richtung...
Das kostet Zeit, erfordert Eigeninitiative, mit kollegialer Mißgunst 
ist durchaus zu rechnen.
So manche außergewöhnliche Karriere hat aber genau so begonnen.
Nur weil die Aufsichtspflicht ausnahmsweise verletzt wurde und der Rest der Klasse sich selbst überlassen wurde...? 

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