Hans-Jürgen Fanter aus Weikertschlag besteht beim Dirndtal Extrem Ultratrail

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Hans-Jürgen Fanter aus Weikertschlag an der Thaya nahm am Dirndltal Extrem Ultratrail (111km mit 5.000hm) teil und erreichte den 23. Platz von 46 Finishern.

Hans Jürgen Fanters Eindrücke:

Toller, heuer zum 7x ausgetragener und bestens organisierter Ultratrail in NÖ über 111km mit 5.000hm gespikt. Top Ultratrail veranstaltet durch top motiviertes Veranstalterteam in nettem, familiärem Ambiente mit wenigen aber sehr freundlichen Zusehern entlang der Strecke mit top Strecken- und Zielverpflegung zu fairem Startgeld (für das was geboten wird: Pastaparty, GPS-Tracker für Live-Tracking, 10 Checkpoints wo fast kein Wunsch unerfüllt bleibt, Finisher-Bier vom Organisator persönlich überreicht, die Teilnehmergeschenke (Teilnehmer- und Finisher-Funktionsshirt, Finishermedaille sowie Gürtelschnalle für Finisher unter 18:00h => für mich jedoch – heuer noch nicht – erreichbar L).
Ich habe mich das erste Mal (nach div. bereits absolvierten Bewerben von Straßenläufen (Cupbewerbe, ½- und Marathon bis 6h) sowie div. 1 Tage Ultraläufen und dem JOLsport RUN Kärnten (73km mit 3.000hm)) einem Ultratrail jenseits der 100km gestellt. Die Rahmenbedingungen (Wetter => es war extrem heiß mit Temperaturen bis 35°C mit durchgehendem, strahlenden Sonnenschein!; Vorbereitung sehr gut und intensiv: 2018 bisher ca. 1.750 Lauftrainings-km und ca. 2.500 Ergometertrainings-km; Wien-Energie Halbmarathon, Wings for Life World Run 31,73km = p.B. absolviert, JOLsport RUN Kärnten (73km mit 3.000hm), 2. Waidhofner Thayarunde Halbmarathon und in Summe 5. Trainings-Marathons sowie 3. Trainingsultra-Marathons (max. waren 50km)) waren sehr gut. Persönlich habe ich mir bei meinem bisher mit Abstand längsten mit den meisten hm versehenen Ultratraillauf als Ziel das Durchkommen gesetzt.

Zum Bewerb:

Start am Sa. um 06:00Uhr top motiviert und ausgerüstet bei relativ angenehmen aber schon warmen Bedingungen. Zur Strecke: das Orginalzitat des Veranstalters Gerhard Lusskandl beim Briefing: „Die ersten und die letzten 4km sind flach dazwischen geht’s bergauf und-ab“ hat sich voll bewahrheitet. Nach einer kurzen Einlaufphase gings über diverse An- und Abstiege (Stierberg, Grüntalkogel, Obere Hofstatt und Pichl) landschaftlich top ansprechend an insgesamt 4 Checkpoints vorbei bis km 61 zum Checkpoint Schwarzenbach. Von dort weg wurde es in der Nachmittagshitze bei Temperaturen um 35°C im Steilanstieg rauf zum Eisenstein extrem hart. Oben angekommen gönnte ich mir mit ein paar anderen Teilnehmern eine – im Startgeld inkludierte J – Suppe und ein eiskaltes, alkoholfreies Bier J. Nach einem kurzen aber knackigen Abstieg ging es hoch zum Hohenstein (zum 2x auf knapp 1.200m Höhe). Von dort gings auf 9,5km Länge 800hm auf Forststraßen bergab => zwar bei weitem nicht so anstrengend wie bergauf aber das ist eine echte Prüfung für die bereits geschundene Muskulatur und die Gelenke! Nach einem Kleidungs- und Laufschuhwechsel (trockene Kleidung => eine Wohltat aus der total vom Schwitzen und vom ständigen mit Wasser übergiesen durchnässten Laufmontur zu kommen! und Wechsel von Trailschuhen auf stark gedämpfte Straßenschuhe => kurzfristige Erholung für die Füße J) beim Checkpoint 8 (km 83,5 = 2 x Marathon!) gings wieder stetig bergauf mit kurzen bergab Passagen Richtung Kaiserkogel (Checkpoint 9). Dort angekommen rüstete ich mich – nach kurzer Stärkung – aufgrund der einbrechenden Dunkelheit mit Stirnlampe aus und machte mich auf die letzten knapp 20km welche durchwegs bergab aber doch kupiert und aufgrund der Dunkelheit sowie der zunehmenden Erschöpfung sehr fordernd waren. Zum Ziel hin waren meine Tanks dann ziemlich leer und ich konnte LEIDER auf den letzten flachen Kilometern die zwischenzeitlich in greifbarer Nähe scheinende Zeit unter 18:00h nicht mehr angreifen. Schließlich kam ich nach 18h und 19min (kurz nach Mitternacht) zwar erschöpft aber ÜBERGLÜCKLICH im Ziel an, durchlief das Zielband (auch beim 23. Platz noch montiert J) und nahm vom Veranstalter (Gerhard Lusskandl) persönlich Glückwünsche und ein eiskaltes Bier – sowie am Vormittag bei der Siegerehrung die hartverdiente Finishermedaille – in Empfang.

ein paar Eckdaten (Verbrauch):

ca. 11.552kcal, unzählige Liter Iso- und Wasser – sicher jenseits der 10Liter, 8 Powergels, 2 Magensiumtabletten, 10 Maps, 1 Suppe, div. Müsliriegel und zig Bananen und Wassermelonenstücke – in Summe sicher mehr als 2 ganze Melonen!

Resümee:

tolle Veranstaltung, super Erfahrung im Ultratrailbereich (ohne Krampf aber um mit einigen Blasen reicher durchgekommen J) mit für mich persönlich zufriedenstellendem aber ausbaufähigem Endergebnis (Minimalziel = Durchkommen => relativ locker geschafft J jedoch die 18:00h Marke (=> das Unterschreiten diese wird mit einer Gürtelschnalle belohnt J) wahrscheinlich auch aufgrund der extreme Temperaturen knapp verpasst => Ziel für nächstes Jahr!!!) => Fortsetzung im Ultratrailbereich auch mit Etappenrennen folgt sicher (die nächsten fix geplanten Bewerbe: Rote Nasen Lauf in Dobersberg sowie 6. Pleissinger Wunschlauf = 6h Lauf im August und als Highlight im Herbst Teilnahme an der 13. Tour de Tirol (75km mit 3.500hm) im Oktober)

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