Herbstrallye: Der eilige Martin

Bei der Herbstrallye bewegte sich Martin Gruber mit seinem Lada 2107 über die nebeligen Sonderprüfungen.
  • Bei der Herbstrallye bewegte sich Martin Gruber mit seinem Lada 2107 über die nebeligen Sonderprüfungen.
  • Foto: Lugauer
  • hochgeladen von Clara Koller

Bei der Herbstrallye bewegte sich Martin Gruber mit seinem Lada 2107 über die nebeligen Sonderprüfungen. Schwester Sandra wies ihm den richtigen Weg, sodass die wenigen PS bestmöglich genützt werden konnten.


BEZIRK. Wie alle Rallye-Teilnehmer, und ganz besonders jene, die eifrig an ihrer Karriere als Sportler arbeiten, hatte es Martin Gruber bei der Herbstrallye sehr eilig. Mehr noch als die meisten anderen unmittelbaren Mitkonkurrenten, muss Martin mit einer eher bescheidenen Motorleistung und geringem Drehmoment das Auslangen finden, umso wichtiger ist es, jedes einzelne PS und jedes einzelne Newtonmeter bestmöglich auszunützen. Wenn sich Zeit gewinnen lässt, dann in den Kurven.

Die Zeitenjagd wurde diesmal für alle Mitbewerber durch Nebel etwas erschwert, nach eigenen Angaben hatte dadurch auch Martin trotz guter Streckenkenntnisse einige Schwierigkeiten. Auch eine kaputte Seitenscheibe durch einen kleinen Fahrfehler wirkte sich beim Anpeilen der Abzweige etwas aus. Schwester Sandra half durch ihre Ansage, so gut sie konnte, und so blieb es trotz engagierter Fahrweise bei einigen harmlosen Hoppalas, wie einem artgerechten Dreher bei einem Übergang von Asphalt auf Schotter.

Unter den ARCH-Teilnehmern hielten Martin und Sandra Gruber über weite Strecke die goldene Mitte, was für den unterlegenen Lada durchaus ehrenhaft ist. Erst im letzten Viertel der Rallye folgte eine Bewegung nach hinten, weil das Getriebe des Öls verlustig wurde. Mittlerweile darin geübt, auch ein angeschlagenes Auto ins Ziel zu manövrieren, und mit Unterstützung des Technik-Teams gelang es schließlich problemlos, einmal mehr wichtige Punkte zu retten. Fazit: Das Podium in der ARCH-Meisterwertung wurde zwar verfehlt – aber denkbar knapp (drei Punkte). Als über die Jahresdistanz betrachtet erfolgreichster Lada-Teilnehmer darf Martin Gruber dennoch erfreut sein über die erbrachte Saisonleistung. Beim ARC-Finale herrschte überdies eine besonders stimmungsvolle Atmosphäre, vor dem leidenschaftlichen Heim-Publikum sein Können zu zeigen sorgt immer für zusätzliche Motivation.

Du willst eigene Beiträge veröffentlichen?

Werde Regionaut!

Jetzt registrieren

Kommentare

?

Du möchtest kommentieren?

Du möchtest zur Diskussion beitragen? Melde Dich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Du möchtest selbst beitragen?

Melde dich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Foto des Tages einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen