Innenstadt: Relikte müssen weg

Thomas Lebersorger und seine Task-Force Innenstadt will mit Relikten aus der Vergangenheit aufräumen.
  • Thomas Lebersorger und seine Task-Force Innenstadt will mit Relikten aus der Vergangenheit aufräumen.
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WAIDHOFEN (pez). Flaniert man durch Waidhofens Innenstadt sind wieder alle Schaufenster geschmückt - allerdings nicht von den Geschäftsinhabern. In einem Projekt mit den Waidhofner Schulen haben Kinder die Auslagen liebevoll dekoriert, die Leerstände freilich bleiben.

Mietzuschuss für Ansiedelungne

Das soll sich 2013 ändern, denn aktuell wird laut über einen Zuschuss der öffentlichen Hand für neue Mieter nachgedacht. Geschäftsleuten soll so im ersten Jahr der Start mit dem neuen Betrieb in Waidhofen erleichtert werden, indem ihnen bei der Miete unter die Arme gegriffen wird, erklärt der Leiter der Innenstadtgruppe Thomas Lebersorger. Wie hoch diese Stützung ausfallen soll, steht derzeit noch nicht fest. Ein Jahr lang soll der Zuschuss gewährt werden, in Ausnahmefällen sogar länger. Welche Branchen davon profitieren sollen wird derzeit noch ausgearbeitet. In Waidhofen/Ybbs und Wolkersdorf gibt es ähnliche Modelle schon, diese könnten den Waidhofnern als Vorbild dienen.

Alte Relikte müssen weg

Das Ziel der Innenstadt-Gruppe für 2013 lautet: Die Menschen vom EKZ auch in die Innenstadt zu locken. Dazu sollen die Bahnhofstraße bzw. die Raiffeisenstraße beflaggt werden und die Kundschaft so in die Innenstadt führen. Dort sollen gleichzeitig Relikte der Vergangenheit endgültig verschwinden, erklärt Lebersorger. Nicht mehr zeitgemäß sind vor allem die uneinheitlichen Öffnungszeiten: "Wir brauchen eine Kernöffnungszeit, damit jeder weiß, wann er in der Innenstadt einkaufen kann". Dabei ist gar nicht so sehr eine Ladenöffnung am Samstagnachmittag gefragt. Vielmehr stört es die Kunden, wenn es am Mittwochnachmittag heißt: "Wir haben geschlossen".
Auch beim Dauerbrenner 90-Minuten-Kurzparkzone soll sich 2013 etwas tun, zumindest eine "straffreie" Zeit über Mittag scheint realistisch. Lebersorger geht aber noch weiter und : "Die Struktur in der Innenstadt wird sich in Richtung Dienstleistungen verändern, da ist eine längere Parkdauer durchaus sinnvoll".
Ein weiteres Uralt-Relikt ist der Jahrmarkt in Waidhofen: Zum einen ist die Innenstadt gesperrt und zum anderen hält sich der Besucherandrang seit Jahren in ganz engen Grenzen. "In der Form macht der Jahrmarkt keinen Sinn", ist Lebersorger überzeugt. Für ihn sei eine Reduktion der Anbieter und der Fokus auf Qualität ein Ziel, so der Innenstadt-Verantwortliche.

Flohmarkt, Bauernmarkt, Vereinsfest

2013 sollen die Events in der Innenstadt stark ausgeweitet werden: Der erfolgreiche Flohmarkt aus dem Vorjahr findet im Frühjahr eine Neuauflage und auch der schon lange diskutierte Wochenmarkt mit Direktvermarktern soll 2013 Realität werden. Derzeit ist man auf der Suche nach Standbetreibern. Ein weiterer Höhepunkt soll ein Vereinsfest werden, bei dem sich Waidhofens unzählige Vereine präsentieren sollen.

Autor:

Peter Zellinger aus Waidhofen/Thaya

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