27.07.2016, 12:36 Uhr

Engel, Dämonen, Jekyll und Hyde und mittendrin Bernhard Zimmermann

Bernhard Zimmermann im Studio: Fünf Jahre ließ er sich Zeit für das neue Album "Jekyll & Hyde".

Fünf Jahre hat's gedauert, jetzt meldet sich Bernhard Zimmermann mit seinem neuen Album "Jekyll & Hyde" zurück - und landet voll in den 80ern.

WAIDHOFEN. Bernhard Zimmermann legt nach europaweiten Verkäufen seines Vorgängeralbums und zwei Song Contest-Nominierungen sein neues Solo-Album „Jekyll & Hyde“ vor.

Das wurde auch Zeit, schließlich hat sich der Waidhofner fünf Jahre Zeit dafür gelassen. Was da so lange gedauert hat? "Na ja, es ist mir wohl einiges dazwischengekommen. Ich wollte nach dem für Waldviertler Verhältnisse großen Erfolg meines letzten Albums „Made in Paradise“ das Ganze ein wenig relaxter angehen. In Ruhe Songs schreiben, nur die Besten dann auch aufnehmen und mich wirklich bis ins Detail mit den Arrangements und der Aufnahme beschäftigen. Im Endeffekt hab ich 25 neue Songs geschrieben, von denen ich 15 aufs Album gepackt hab. Außerdem hab ich auch eine Familie gegründet, und unsere kleine Tochter nimmt viel Zeit in Anspruch", erklärt der Musiker im Gespräch mit den Bezirksblättern.

Herausgekommen ist mit "Jekyll & Hyde" ein Konzeptalbum, dass sich ganz um die zwei Seiten einer Münze dreht: "Alles hat ja quasi 2 Seiten: Mann/Frau, hell/dunkel, gut/böse usw. Zentral sehe ich in den Texten den psychologischen Gedanken, dass in uns allen quasi Engel, aber auch Dämonen stecken, und da ist mir die alte Geschichte von „Dr. Jekyll & Mr. Hyde“ eingefallen, die sich genau um dieses Thema dreht. Und ein wenig autobiographisch ist die Sache ja auch", erklärt der Musiker lachend.

Während das Vorgängeralbum noch radiokompatibel war - "The Heart Is A Lonely Hunter" wurde österreichweit im Radio gespielt - bewegt sich "Jekyll & Hyde" laut seinem Schöpfer eher rückwärts als vorwärts. "Ich bin mit der neuen CD wieder voll in den 80ern gelandet. Ich wollte einfach das tun was ich tun will, und mich nicht den gängigen Trends „beugen“. Mich interessiert die derzeitige Musik der Kommerz-Sender nicht, ich finde diese „Volks-Rock’n’Roller“-Tümelei und Spaßlieder-Mentalität komplett uninteressant.

Düster, dramatisch, poppig, 80s Synths und Gitarren, fette Chorgesänge und Orchesterarrangements gibt es auf die Ohren. Eingespielt wurde "Jekyll & Hyde" von Session-Musikern und Zimmermann selbst. "Den Einfluss von Musiker-Vorbildern wie Toto, Queen, Journey, Asia oder auch Billy Joel kann ich sicher nicht verleugnen."

Alle, die den Waidhofner mit seinem neuen Album auf Tour sehen wollen, müssen jetzt aber stark sein. "Ich hab einfach grad zu wenig Zeit und außerdem sind auf diesem Album so viele Instrumente und Stimmen, dass die Musik auf der Bühne nur schwer umzusetzen ist."

Für alle anderen gibt es "Jekyll & Hyde" bei Amazon, iTunes sowie in ausgewählten Geschäften. Lokale Kunden können die CD auch im Gasthaus Lorbeer in Waidhofen kaufen.

Exklusiv für Bezirksblätter-Leser verlosen wir drei handsignierte Exemplare von "Jekyll and Hyde". Ein Klick zum mitmachen genügt!

Die Aktion ist bereits beendet!

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