13.10.2017, 09:06 Uhr

20 Selbsthilfegruppen aus dem Waldviertel beim Erfahrungsaustausch

Vertreter von 20 Selbsthilfegruppen waren am Landesklinikum Waidhofen zu Gast. (Foto: LK Holding)

LK Waidhofen setzt auf intensive Zusammenarbeit mit Selbsthilfegruppen

WAIDHOFEN. Erfahrungsaustausch auf breiter Basis stand im Mittelpunkt des 4. regionalen Selbsthilfegruppen-Partnerforums. Vertreter von 20 Selbsthilfegruppen folgten der Einladung der Selbsthilfepartner des Landesklinikums Gmünd, Waidhofen und Zwettl und boten den Anwesenden einen informativen Nachmittag.

In den Landeskliniken wird auf die intensive Zusammenarbeit mit den Selbsthilfegruppen seit jeher großer Wert gelegt. Das spiegelt auch die Auszeichnung mit dem Gütesiegel „Selbsthilfefreundliches Krankenhaus“, welche auch das Landesklinikum Waidhofen/Thaya seit dem Jahre 2010 trägt, wider. Das Gütesiegel ist Symbol für ein Qualitätsprojekt, das den Menschen in den Mittelpunkt stellt und die wertschätzende Haltung zwischen den Landeskliniken und den Selbsthilfegruppen betont. „Wir möchten den Kontakt zwischen Patientinnen bzw. Patienten und Selbsthilfegruppen fördern und kooperationsbereite Selbsthilfegruppen aktiv unterstützen“, erläutert die Selbsthilfepartnerin am LK Waidhofen, Marianne Dacho.

Unterstützung und Trost

Um den einzelnen Gruppen einen regen Erfahrungsaustausch auf breiter Basis bieten zu können, wurde ein überregionales SHG-Partnerforum ins Leben gerufen, welches nun abwechselnd an den Standorten des Landesklinikums Gmünd, Waidhofen und Zwettl jährlich stattfindet. Die aktiven Selbsthilfegruppen aller drei Bezirke wurden vom Ärztlichen Standortleiter, Primar Friedrich König, sehr herzlich begrüßt. Er betonte die wichtige und wertvolle Arbeit der Selbsthilfegruppen, welche die Menschen - oftmals mit schwerer Krankheit - nach dem Krankenhausaufenthalt unterstützen und auch Trost spenden. So wird ärztliches und pflegerisches Handeln durch das Erfahrungswissen der Selbsthilfe erweitert.
Als Vertreter des Dachverbandes der NÖ Selbsthilfe konnten Vorstandsvorsitzender Ronald Söllner, sowie der Administrationsvorstand, Elisabeth Jäger und Katharina Ruby, begrüßt werden.

Neben dem Abklären von fachlichen Themen wurden auch Neuerungen im Klinikum, wie
z.B. die Tagesklinik für Kinder und Jugendpsychiatrie/-psychotherapie, vorgestellt. Abschließend gab es ausgiebig Möglichkeit für Diskussionen, Erfahrungsaustausch und gemütliches Beisammensein.
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