29.08.2014, 09:12 Uhr

Ampel-Chaos: Grün kommt nicht

Grüner wird's nicht: Wer auf der B36 geradeaus fahren will, hat gute Karten.

48 Stunden nachdem die Ampel an der Kreuzung der B36 mit der Heidenreichsteiner Straße in Betrieb ist häufen sich die Beschwerden. Straßenmeisterei geht der Sache nach

WAIDHOFEN. Eigentlich sollten die Stehzeiten nicht mehr als 50 Sekunden dauern - doch die neue Ampel an der B36 sorgt bei Waidhofens Autofahrern für Ärger. Minutenlange Stehzeiten, weil die Ampel nicht auf Grün schalten will sind die Folge.

Vor allem die Linksabbieger in die Heidenreichsteiner Straße dürften es derzeit schwer haben: "Ich bin acht Minuten lang in einer Kolonne zum Linksabbiegen gestanden", berichtet eine 30-jährige Leserin der Bezirksblätter. "Dem ersten Fahrer hat es gereicht, er ist aus der Abbiegespur gefahren und geradeaus weiter. Die anderen sind nach Minuten bei Rot in die Heidenreichsteiner Straße eingebogen", so die Betroffene. Ihr Fazit: "Ich suche mir in Zukunft einen anderen Weg in die Stadt!" Ein 32-Jähriger wendet sich die Redaktion: "Die Kolonne stand im Frühverkehr beinahe bis zu Kreisverkehr zurück, weil die Ampel nicht Grün wurde. Viele Autofahrer sind daraufhin auf die rechte Spur gewechselt, andere bei Rot abgebogen. Eine sehr gefährliche Situation". Eine weitere Bezirksblätter-Leserin berichtet ebenfalls von Stehzeiten von bis zu 10 Minuten. Sie ist überzeugt: "Wenn sehr viele Autos die B36 passieren, funktioniert das System nicht".

Straßenmeister Martin Hiemetzberger verspricht auf Nachfrage der Bezirksblätter sich den Beschwerden anzunehmen. Laut dem Verantwortlichen sei es aber wichtig, bis zur Haltelinie vorzufahren, damit die elektronische Steuerung der Ampel das Verkehrsaufkommen auch richtig erfassen kann. "Wenn man schon einige Meter hinter der Haltelinie stehen bleibt, kann die Induktionsschleife das Fahrzeug nicht erkennen", so Hiemetzberger. Ob ein Fehler in der Programmierung vorliegt will Hiemetzberger noch heute, Freitag, überprüfen.
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