04.11.2016, 13:54 Uhr

Rote Farbe und ein grüner Faden - Ausstellung in der Kunstfabrik

Wann? 19.11.2016 19:00 Uhr

Wo? Kunstfabrik, Karlsteiner Str. 4, 3812 Groß-Siegharts AT
ONA B. zählt zu den wichtigsten Vertreterinnen feministischer Kunst in Österreich. Ihr bevorzugtes Ausdrucksmittel ist die Farbe Rot. (Foto: Marianne Greber)
Groß-Siegharts: Kunstfabrik | GROSS SIEGHARTS. Am Samstag, dem 19. November um 19 Uhr werden in der Kunstfabrik Groß Siegharts die Ausstellungen von ONA B. und Verena Weninger eröffnet. Die feministische Künstlerin ONA B. wird ihre großräumigen Installationen in der Galerie Kunstfabrik präsentieren. Die junge Waldviertlerin Verena Weninger bringt erstmals Landschaftskunst in den Projektraum junge Kunst. Danach können beide Ausstellungen bis 17. Dezember 2016, jeweils Mittwoch bis Sonntag, von 13 bis 18 Uhr besucht werden.

Feministische Kunst

Unter dem Titel „Passenger“ stellt ONA B. ihre raumfüllenden Arbeiten in der Kunstfabrik Groß Siegharts aus. ONA B. hat die Secession in Wien zwar auch schon mal in Blau getaucht – ihr eigentliches Arbeitsmedium ist jedoch die Farbe Rot. Warum Rot? „Rot steht für Energie, für den Fluss des Lebens“, erklärt ONA B., „alle wichtigen Dinge sind Rot. Das Blut, das Feuer, die Sonne.“ Mit entsprechender Strahlkraft sind ihre großräumigen Installationen in Szene gesetzt. Die Ausstellung „Passenger“ ist gleichsam eine Reise durch die Lebenszeit. ONA B. dokumentiert die Veränderung des weiblichen Körpers – auch des eigenen – und setzt sich mit dem Tod eines geliebten Freundes auseinander. Durch mehrere Räume gestalten die Installationen einen Weg, ein Nachdenken, das schließlich zu einer „Ent-ich-ung“ in den Arbeiten führt. Träume und Freiheit, Sexualität und Erotik, Gleichberechtigung und Weiblichkeit sind die Themen, die die vielseitige Künstlerin beschäftigen und inspirieren.

Junge Kunst aus dem Waldviertel

Im Projektraum junge Kunst präsentiert die Kunstfabrik eine Ausnahme-Künstlerin aus dem Waldviertel: Verena Weninger (*1986) ist gelernte Floristin, studiert Landschaftskunst an der Universität für angewandte Kunst in Wien und arbeitet als Rangerin im Nationalpark Thayatal.
Ihre Biografie spiegelt sich in den Arbeiten wieder: Verena Weninger arbeitet mit Materialien aus der Natur und übersetzt deren Ästhetik, Funktionalität und Sinnlichkeit in den Kontext der Kunst. Ihre Objekte und Collagen sind eine philosophische Annäherung an Naturräume, ein Versuch, den Begriff der „Wildnis“ zu fassen.
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