13.04.2018, 10:13 Uhr

Waidhofner Spendenladen schließt

Fototext: Tafran Al-Saidi, Edith Frei, Samira Firoozi, Christa Steindl, Elfriede Hörmann, Anneliese Polzer, Astrid Raming, Negin Moradi Ghalehno, Mahsa Taheri, Abdul Nabi Zahedi

Steindl: Zahl der Bedürftigen sinkt. Spenden kommen Rumänienhilfe zu Gute

WAIDHOFEN. Nach fast 3 Jahren schließt der Spendenladen der Integrationshilfe Waidhofen seine Türen. Integrationshelferin Christa Steindl möchte sich nochmals herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern bedanken.

Gestartet war man mit der Idee, für einige Wochen den Flüchtlingen in Waidhofen durch gespendete Kleidung und Haushaltsartikel die erste Not zu lindern und über den Winter zu helfen. Die Spendenfreudigkeit der Waidhofner war jedoch so groß, dass immer mehr Artikel abgegeben wurden und immer mehr Bedürftige unterstützt werden konnten.
Schon bald hatte sich der Spendenladen zu einer fixen Einrichtung etabliert und wurde von beiden Seiten gerne angenommen. Kleidung, Haushaltsartikel und sogar Möbel konnten vermittelt werden und landeten somit nicht auf dem Müll.

Auch zahlreiche Waidhofner Unternehmen unterstützten die Arbeit der Ehrenamtlichen immer wieder, seitens der Stadtgemeinde Waidhofen wurden unentgeltlich die Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt.

„Mein großer Dank gilt nicht nur den zahlreichen Spendern, sondern auch den ehrenamtlichen Herlferinnen, die unzählige unbezahlte Arbeitsstunden in dieses Projekt investierten. Die Welle der Hilfsbereitschaft hat bis zum Schluss nicht abgenommen und es war schön zu sehen, wie viel sozialer Zusammenhalt in der Bevölkerung steckt“ so die Integrationsbeauftragte Christa Steindl.

Aufgrund der sinkenden Zahl der Bedürftigen sowie der benötigten Artikel hat der Spendenladen nun seine Türen geschlossen, die nicht mehr ausgegebenen Artikel wurden in Kartons verpackt und der Rumänienhilfe übergeben.
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