08.11.2017, 11:21 Uhr

Weikertschlag: Welle der Hilfsbereitschaft für Michi

Brigitte, Michi und Daniel Huber sind dankbar für die Hilfe.

Hilfsorganisationen, Private und die Bezirksblätter helfen, damit Michi wieder zu seinen Therapien fahren kann

WEIKERTSCHLAG. Die Hubers aus Weikertschlag sind Kämpfer: Michi der Sohn von Brigitte und Daniel leidet am Down-Syndrom, ist taub, beinahe blind und leidet an einer Lungenkrankheit. Seine Eltern kümmern sich nicht nur liebevoll um den 20-jährigen, sondern haben auch ihre persönlichen Schicksale bislang gut gemeistert. Jedoch verlor Mama Brigitte ihren Job - und seitdem ist die Familie auf Hilfe angewiesen, wie die Bezirksblätter berichteten.

Welle der Hilfsbereitschaft

Die Bitte um Hilfe der Hubers schlug jetzt ungewöhnlich hohe Wellen. Nicht nur sind mittlerweile die Präsidentschaftskanzlei und das Land Niederösterreich mit dem Fall befasst, auch zahlreiche private Helfer krempelten die Ärmel hoch und unterstützen die Hubers wo es geht. Eine der Helferinnen ist Sabine Häupl, die mit ihrer Organisation Kleidung, Lebensmittel und Brennholz für die Hubers organisierte. 

Die Niederösterreicherin Sabine Häupl hatte selbst eine schwere Zeit hinter sich: "Ich habe 2010 nach einer schief gelaufenen Operation gemerkt, wie schnell man abstürzen kann", so Häupl. Der Jobverlust und Geldsorgen waren die Folge. "Da merkte ich wie schwer es ist, dass man Hilfe bekommt. Ich habe mich zwar aufgerappelt, aber damals habe ich mir geschworen, wenn ich es aus dieser Lage herausschaffe, dann möchte ich anderen Menschen helfen." Vor fast drei Jahren gründete Häupl die Gruppe "Menschen in Not - Engel helfen", die mittlerweile auf über 4.500 Mitglieder angewachsen ist. Das fünfköpfige Führungsteam der Organisation hilft Menschen in ganz Österreich.

Auch die Leser der Bezirksblätter waren bislang großzügig und spendeten einen namhaften Betrag für die Hubers und vor allem Sohn Michi. "Wir sind wirklich überwältigt von der Hilfsbereitschaft", so Daniel Huber. "Damit hätten wir nicht gerechnet. Viele Menschen haben uns Kleidung für Michi, Lebensmittel und sogar Brennholz gebracht. Dafür sind wir wirklich dankbar!" Doch auch wenn die erste Hürde überwunden ist, mangelt es bei den Hubers noch an Vielem: am wichtigsten wäre ein Transporter oder Familien-Van, mit dem sie Michi zu seinen Therapien bringen können.

Wenn Sie der Familie Huber helfen wollen, spenden Sie Sie bitte an:
Wir helfen! Bezirksblätter Niederösterreich
IBAN: AT715300004455000500 BIC: HYPNATWW
Verwendungszweck: Hilfe für Fam. Huber/Weikertschlag
Jeder noch so kleine Betrag hilft!
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