06.01.2018, 16:01 Uhr

1918 und Freiheit

100 Jahre  sind seit 1918 vergangen!
Jahre mit Achtern haben es in sich: 1848-1918-1938.
Im Gedenkjahr, 2018 heuer, wird von der "Ausrufung der Republik" die Rede sein.
Dabei wird aber verschwiegen werden, daß es sich am 12.November um eine im völkerrechtlichen Sinn lupenreine Revolution handelt. Die Habsburger wurden dabei vertrieben,- "des Landes verwiesen"! An die Panne am 12.November bei der  Hissung der vorher noch rasch zerissenen und neu zusammengeknüpften Fahne der 1.Republik sei dabei (erlaubterweise) erinnert! Auf einem Foto vom 12.Novemer 1918 ist das genau zu sehen, hinschauen!
Wann war unser Land zuletzt völlig unabhängig  und "frei", eigener Herr seiner Politik? Vor 100 Jahren 1918.
Schon nach 1918 in der 1.Republik gab es völkerrechtliche "Verbote" !
"Deutschösterreich" und "14 Punkte...", die die Sieger in ihrem Sinn regelten.
Dann die Zeit der NS-Diktatur, gefolgt von 10 Jahren Besatzung. 1955  endlich der erlösende Staatsvertrag. Im relativ kurzen Vertragstext des Staatsvertrages sucht man  das Wort " Freiheit"  aber vergeblich! Nur von " Verboten" ist mehrfach die Rede. Wie kann ein "freies" Land "Verbote" haben, die in der ganzen Welt zu gelten haben. Pacta sunt servanda!
Als Schulkinder  haben wir am 15.Mai 1955 vor dem Vereinshaus in meiner Heimatstadt mit rot-weiß-roten Fähnchen gewachelt,- ohne Geschichtswissen.
Der Staatsvertrag war damals Glück und Verdienst kluger Politiker! Danke Figl! Viele Geschichtsbücher für Schüler gab es seit 1918: Kaiserzeit--1.Republik--NS Ära (wo in verbrecherischer Weise geklittert, manipuliert und gelogen wurde), dann 10 Jahre Besatzungszeit .
Schließlich die Post-Staatsvertragsgeschichtsbücher!
Auch  "Heimatbücher" mit lokalen Bezügen bleiben sensible Herausforderung im zeitgeschichtlichen Konnex - soferne sie keine einseitig getragene Auflistung von dem sind, was im Rathaus gerne gehört wird. In welchem lokalem Geschichtsbuch ist die "historische Wahrheit" festgemacht, so mag ein kritischer Schüler, der selbständig zu denken gelernt hat, seinen Lehrer fragen?
Und was sagt der Lehrer dann?






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Alfred Kafka aus Penzing | 07.01.2018 | 09:34   Melden
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