02.02.2018, 15:08 Uhr

Grundrecht Meinungsfreiheit

Kein Schulgeschichtsbuch ohne ausführliche Behandlung des Holocaust.
Keine Schulbibliothek ohne die erschütternde Lebensgeschichte der Anne Frank!
Kaum eine Schulklasse , die im Rahmen des  Zeitgeschichtsunterrichts  nicht das KZ Mauthausen gesehen hat.
KZ Überlebende, die vor Schülern/innen ihre Erfahrungen als betroffene Zeitzeugen schildern.
Erinnerungskultur, Antifa, Gedenktage, Medien!
Über 70 Jahre wird unsere Vergangenheit aufgearbeitet!
Was kriegen unsere Schüler davon bleibend mit?
Seit 1945 gelten  in Österreich Verbotsgesetze (Verfassung) mit den Schwerpunkten Wiederbetätigung , Leugnung des Holocaust, Verharmlosung der
NS- Gräuel!
Die Strafen sind hoch!
Todesstrafe bis 1950, später lebenslänglich oder 20 Jahre!
Je nach Gefährlichkeit sollen diese Strafen eine Wiederbelebung  der NS-Ideologie verhindern!
Im Rahmen der Verbotsgesetze findet Abwägung statt!
Was wird als höherwertigeres, schützenswerteres Gut erachtet?
Da das fundamentale Grundrecht auf Meinungsfreiheit , dem gegenüber die
Möglichkeit es zu mißbrauchen!
Diese Gefahr wird als noch real eingeschätzt!
Und eben deswegen gilt in  Österreich eingeschränkte Meinungsfreiheit!
Konkret bezüglich relativierend komparative Zugänge zur NS-Zeit!
Das ist geltendes Recht!
Warum die Zahl der Verurteilungen bei Verletzung der Verbotsgesetze dennoch ansteigt bei sehr jungen Bürgern?

Die Pisastudie ist objektiv, unparteiisch und richtig!
Lehrergewerkschafter hören es ungern: Schulabgänger haben nach 9 Jahren
Schulvollzug fundamentale Wissenslücken, gut  23%  haben nicht sinnerfassend lesen erlernt!
Wie sattelfest ist  ihr Wissen bei Menschenrechten?
 Was wissen sie wirklich über freie Meinungsäußerung und Verbotsgesetz?
Die überfrachteten "Tests" zur sog. Notenfairness?
Wie kontraproduktiv  wirken sie?
Verhängnisvolle formale schülerfeindliche YoYos !
Es wird nur mehr für "Tests" unmotiviert lustlos gestrebert, um dann das Angesaugte abzuschütteln-
So kann bleibendes Wissen nie erworben werden!
Demokratiepolitisches Basiswissen für junge Wähler ist unverzichtbar.
Ein maßgeschneiderter Überprüfungstest  für Schulabgänger wäre sinnvoll, ehe man sie in Wahlzellen losläßt. Was wissen sie in Politischer Bildung  und dem Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung?

Geschichte, "Sozialkunde" und Politische Bildung können synchron vermittelt werden!
Dem Steuergeld zuliebe, der ungenügender Geschichtsunterricht indirekt verurasst bei Verurteilungen mangels Wissens.
Kosten pro Tag pro Häftling in der Justizanstalt Stein: über 100 Euro. Polyabgänger um die 500 000 Euro oder mehr Schulkosten in 9 Jahren?
Von Uni gar nicht zu reden! Alles steuerteuer!
Warum denn zweimal zahlen ? Einmal für Ausbildung und nochmals für Strafvollzug?
2
Diesen Mitgliedern gefällt das:
2 Kommentareausblenden
136
Franz Frühwirth aus Waidhofen/Thaya | 06.02.2018 | 01:03   Melden
522
Mag.iur.Helmut Böhm aus Waidhofen/Thaya | 06.02.2018 | 09:53   Melden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.