06.11.2017, 12:57 Uhr

ÖVP präsentiert Kandidaten für die Landtagswahl

Die ÖVP präsentierte ihre 15 Kandidaten für die Landtagswahl am 28. Jänner.

Köck ist Spitzenkandidat. Arbeitsprogramm von A wie Autobahn bis Z wie Zukunftstechnologie.

BEZIRK WAIDHOFEN. Jetzt ist es fix: Eduard Köck wird die Bezirks-ÖVP in den Landtagswahlkampf führen. Die Ausgangslage ist für die Schwarzen komfortabel: 56,3 Prozent der Wähler stimmten im Bezirk im Jahr 2013 für die Volkspartei. Auch die Zeit des Intenstiv-Wahlkampfes will man möglichst kurz halten: da der Wahltermin am 28. Jänner festgelegt wurde, werde man sich mit einer dreiwöchigen Kampagne ab Neujahr begnügen, teilte die ÖVP mit.

Auf der Kandidatenliste finden sich mit Eduard Köck auf Position 1, Michael Litschauer auf Platz 2 und Robert Altschach auf Startposition 4 nur drei Politiker, die schon zuvor bei Landtagswahlen kandidiert haben. "Unsere 15 Kandidaten repräsentieren die Breite der Volkspartei im Bezirk", so der Spitzenkandidat bei einer Pressekonferenz am Montag.

Arbeitsprogramm nach der Wahl

Für die kommende Periode präsentierte Köck auch das Arbeitsprogramm der Volkspartei im Bezirk. "Wir wollen das Umfeld für die Wirtschaft erleichtern, denn Arbeit ist das wichtigste für die Menschen". Gleichzeit stehen bessere Infrastruktur auf Schiene und Straße, leistbares Wohnen und Kinderbetreuung auf der Agenda. Dem Ärztemangel will man sich ebenfalls annehmen: Dieses Problem sei durch zu wenige Studienplätze hausgemacht, so Köck. Großes Potential sieht der VP-Spitzenkandidat auch im Glasfaserausbau und der Ankündigung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner Telearbeitsplätze der Landesregierung in peripheren Regionen zu schaffen. "Das ist mit 15 bis 20 Millionen Euro da größte Bauprogramm im Bezirk und wird es so sicher in Niederösterreich nicht mehr geben".

Smart County

Ein zwiespältiges Bild gebe es derzeit im Umweltschutz. Der Bezirk sei mit der hohen Dichte an Elektroautos und der Stromproduktion aus Photovoltaik Spitzenreiter ein "Smart County". Gleichzeitig würde aber manche Überregulierung über das Ziel hinaus schießen, was etwa die Rückkehr des Wolfes oder der Fischotter betrifft. Dennoch: "Wir wollen mehr auf unsere Vorteile setzen und nicht auf das, was wir nicht haben. Bei uns kann man günstig Wohnen, günstig bauen, es gibt Schulen, für deren Qualität man anderswo seine Kinder in Privatschulen schicken muss, keine große Ausländerproblematik, größte Sicherheit im Land und wir kriegen jetzt viele Arbeitsplätze dazu", so Köck.

Autobahn

Auch einer Autobahn steht man in der ÖVP mittlerweile positiv gegenüber. Über die Frage der Trassenführung wird noch diskutiert, wobei für Köck eine schnellere Anbindung in die Bundeshauptstadt, sinnvoller wäre: "Wien hat für unsere Unternehmen ein riesiges Potential. Unsere Großunternehmen sind hauptsächlich im Export tätig, da ist eine Anbindung nach Wien die wichtigere Richtung". Außerdem sei ein Trassenverlauf nördlich des Truppenübungsplatzes wünschenswert, so Köck.

Die Kandidaten

1. Köck Eduard, 1965, Thaya
2. Litschauer Michael, 1981, Groß-Siegharts
3. Lauter Marlene, 1984, Waidhofen/Thaya
4. Altschach Robert, 1969, Waidhofen/Thaya
5. Meller Dominik, 1996, Dobersberg
6. Bartl Michael, 1979, Windigsteig
7. Hutter Viktoria, 1991, Gastern
8. Gutkas Rebecca, 1994, Raabs/Thaya
9. Achleitner Ulrich, 1963 Groß-Siegharts
10. Datler Dietmar, 1971, Waidhofen/Thaya
11. Kernstock Harald, 1988, Raabs/Thaya
12. Zarycka Ulrike, 1983, Groß-Siegharts
13. Römer Wolfgang, 1978, Neu-Dietmanns
14. Lebersorger Thomas, 1968, Waidhofen/Thaya
15. Kainz Simone, 1991, Gastern
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Mag.iur.Helmut Böhm aus Waidhofen/Thaya | 07.11.2017 | 09:27   Melden
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