31.01.2018, 11:48 Uhr

Vorzugsstimmen: Voraussichtlich kein ÖVP-Landtagsmandat für den Bezirk

Eduard Köck (Foto: ÖVP)

Entscheidung erst Ende Februar: Eduard Köck dürfte im Bundesrat bleiben.

WAIDHOFEN. Von den 13 ÖVP-Kandidaten aus dem Bezirk für die Landtagswahl darf sich Spitzenkandidat Eduard Köck als der klare Favorit fühlen, was die Vorzugsstimmen betrifft. Von 4.201 Vorzugsstimmen für die ÖVP entfielen 2.590 auf den Bürgermeister, Bundes- und Europarat aus Thaya. Ob es für ein Mandat reicht, ist allerdings noch völlig unklar.

Da der Bezirk Waidhofen (ähnlich wie Gmünd) über kein Grundmandat für den Landtag verfügt, liegt die Entscheidung bei der Landespartei und diese wird vermutlich erst in drei Wochen eine Entscheidung fällen. "Genaues kann man derzeit noch nicht sagen", so Eduard Köck im Gespräch mit den Bezirksblättern.

Hintergrund: in der Volkspartei wertet man Vorzugsstimmen, anders als der politische Mitbewerb, sehr hoch. In Bezirken ohne Grundmandat kommt derjenige Kandidat mit den meisten Vorzugsstimmen zum Zug. Das bedeutet, dass sich ein Landtagsmandat für Köck wahrscheinlich nicht ausgehen wird, wie der Bürgermeister von Thaya im Gespräch mit den Bezirksblättern selbst bestätigt.

Parteiintern geht man jedoch davon aus, dass der Bezirk Waidhofen nicht gänzlich leer ausgehen wird. So gilt es als wahrscheinlich, dass Köck seinen Sitz im Bundesrat behält.
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