18.05.2016, 13:48 Uhr

Autocross-Staatsmeisterschaft in Rappolz

Rene Röhrbacher (Foto: Kurt Lobenschuß)

Zweiter Renntag der Autocross-Staatsmeisterschaft wurde im Dynamite Tours Offroad Park gefahren

RAPPOLZ. Die zweite Station der internationalen Autocross- und Quadstaatsmeisterschaft fand am Dynamite Tours Areal in Rappolz statt. 81 Starter waren am Pfingstwochenende in das Rennareal nach Rappolz angereist, um Punkte für die Staatsmeisterschaft zu sammeln. Das Areal zeigte sich von seiner besten Seite. Sehr anspruchsvoll von der Linienwahl und keinen Fehler verzeihend, aber in ausgezeichnetem Zustand, beinhart und nicht ausgefahren, so machte es den Teams und zahlreichen Zusehern richtig Spaß.

Quads
Beim Start des Finallaufs zog Andreas Weißkirchner vor den beiden Gröpl Racing Fahrern Karl Heinz Matzinger und dem 16-jährigen Kevin Modl in die erste Kurve und konnte die Führung bis zur Hälfte des Rennes verteidigen, ehe er von Karl Heinz Matzinger überholt wurde. Kevin Modl hatte im Vorfeld alle Rennen gewonnen, doch beim Finallauf verstand es Andreas Weißkirchner, die Kampflinie zu fahren und den zweiten Platz ins Ziel zu bringen. Dritter wurde Kevin Modl.
Die Wertung der Einsteigerklasse Quad Sport gewann Gerald Hofbauer vor Andreas Dorninger und Manuel Goigitzer.

Tourenwagen bis 1600 ccm
Bei den Tourenwagen bis 1600 ccm gab es im Finallauf einen heißen Tanz im Dynamite Tours Offroad Park. Reinhard Etzelsdorfer konnte den Start gewinnen und wurde von Gerhard Hahn, beide in einem Honda CRX, gejagt. Etzelsdorfer verstand es, die Ideallinie zu besetzen, doch knapp vor Ende des Rennens konnte sich Hahn am Ende der Gegengerade in der Linkskurve innen vorbeibremsen und mit Hilfe des Erdwalls seinen Honda in der Bahn halten - ein geniales Manöver, das die Führung und den Sieg brachte. Rang drei ging an Stefan Wolfsgruber.

Tourenwagen bis 2000 ccm

Das Rennen musste ein zweites Mal gestartet werden, da nach einem Unfall das erste Rennen abgebrochen werden musste. Rene Röhrenbacher zeigte an diesem Renntag keine Schwächen, und so gewann er auch im Finale den Start und letztlich auch ungefährdet das Finale, während es dahinter in dieser heiß umkämpften Klasse mächtig zur Sache ging. Letztlich setzten sich Christian Kernegger auf dem zweiten und Sascha Troll am dritten Platz fest.

Tourenwagen bis 4000 ccm
Bei den Hubraummonstern gab es eine weitere Auflage David (Mario Freudenthaler im Skoda Felicia) gegen Goliath (Walter Marcher im Porsche 911 Turbo). Freudenthaler zeigte ein großes Kämpferherz und perfekte Fahrzeugbeherrschung, doch gegen die Power des heckgetriebenen Porsches war kein Gras gewachsen. Ein toller und sehr fair geführter Fight, der dank des PS-Überschusses an Walter Marcher vor Mario Freudenthaler und Markus Neuhauser ging.

Tourenwagen Allrad
Bei allradgetriebenen Tourenwagen fuhr Markus Marcher den Skoda Fabia sehr souverän an die Spitze. Während Christian Nemecek (Mitsubishi) und Thomas Mican (Skoda Fabia) das Finale vorzeitig beenden mussten, zeigte Christian Hahn (MSC United Friedersbach) im alten Audi 80 einen fehlerfreien Renntag und wurde Zweiter vor Lukas Filip (Audi Quattro 90).

Die Buggies (Motorrad 1400ccm/PKW 1600ccm, Buggies bis 4000 ccm, Buggies Allrad bis 1600 ccm, Buggies Allrad bis 4000 ccm und Racer Buggy) stellen fünf Wertungsklassen.

Buggies Motorrad 1400ccm/PKW 1600ccm
Bei den Buggies heizte die Klasse Motorrad 1400ccm/PKW 1600ccm mächtig ein. Thomas Haily konnte im Finale von links außen starten, doch erwischte er den Start nicht optimal und kam nur als Vierter aus der ersten Kurve, doch dann zeigte er ein großes Rennen und lag bald auf Platz zwei, wobei der Vorsprung von Hannes Hochegger, der den besten Start erwischte, schon groß war, doch Haily jagte ihm nach und konnte in den letzten drei Runden Hochegger mächtig fordern, wobei der Steirer die Nerven und den ersten Platz behielt. Rang drei ging an Mario Benesch.

Buggies bis 4000 ccm
Beim Finale in dieser Klasse holte sich Siegfried Pfeiffer in seinem Porsche Buggy einen Start-Ziel Sieg. Zweiter wurde Albin Scheuchenpflug vor Michael Fröschl vom MSV Lohn.

Buggies Allrad bis 1600 ccm und Buggies Allrad bis 4000 ccm
Die vierradgetriebenen Bugggies wurden gemeinsam auf den Kurs geschickt, Jürgen Hofer im Peters Suzuki Buggy ging ab wie ein Pfeil, der die Sehne verlässt und ließ die Konkurrenz in seinem Staub zurück. Er siegte überlegen vor Patrick Kolm und Helmut Quass.
Die große Hubraumklasse gewann Christian Huber in seinem Eigenbau-Buggy vor Friedrich Huber und Patrick Messerer.

Racer Buggy
Die Klasse des Nachwuchses ging an Simon Wolf vor Ramona Wolf und Marco Braun.

Am Sonntag, den 10. Juni wird der dritte Lauf zur Autocross-Staatsmeisterschaft ebenfalls am Dynamite Tours Areal gefahren werden, wo man jetzt schon im Fahrerlager auf Revanche sinnt.
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