13.11.2017, 10:13 Uhr

Agrarpolitik, Bio und Sortenvielfalt

Bio -Nuggets ?
Diese Samenbank, vor mir liegend, dürfte etliche Jahrzehnte alt sein und wohl noch voll keimfähig.
Weizenkörner aus 4000 Jahre alten Pyramiden sind es auch.
Die Agararpolitik konnte der Sortenverarmung nichts entgegensetzen, mächtige börsennotierte Konzerne gewinnen immer mehr globalen Einfluß und haben "Bauern" längst im Griff. Kammern auch? Das Milliardengeschäft mit Giften, Kunstdünger und laborgezüchteten genetisch manipulierten "Kulturpflanzen" boomt, auch wenn es überbegrifflich Pflanzenschutzmittel und Handelsdünger benannt wird. Große Konzerne erwerben riesige Agrarflächen in bettelarmen Entwicklungsländern zulasten der einheimischen Bevölkerung, die sich kaum wehren kann. Was können in unserem Land Kammerfunktionäre -so engagiert sie versuchen zu retten was noch zu retten ist -wirklich ausrichten? "Nahrungsmittelhoheit", als gezielt hinterfragter terminus einer hochkarätigen Fachtagung in der Schweiz explizit bemüht, fand meines Wissens in keiner österreichischen Agararzeitung Erwähnung.
Das Geschäft mit der industrialisierten Landwirtschaft hat keine Zukunft haben. Bienensterben, -das ist erst der Anfang.
10 ha im Bezirk, wo "mit" der Natur und nicht "gegen" die Natur gearbeitet wird kann nur aufrütteln. 10 ha!
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Petra Happacher aus Innsbruck | 19.11.2017 | 04:34   Melden
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