05.12.2017, 09:45 Uhr

Kautzen: Von der Barkeeperin zur Hafnerin

Eva Dürnegger, Hafnerin/Keramikerin mit einer von ihr gebrannten Kachel für einen Kachelofen. (Foto: www.flashface.com/Gerhard Kisser)

Eva Dürnegger lernt ein seltenes Handwerk - ihr Weg führte sie von Kärnten, der Schweiz und München nach Kautzen.

KAUTZEN. Eva Dürnegger erlernt in Kautzen bei der Firma Schawerda den Doppelberuf Hafnerin/Keramikerin. Die quirlige Kärntnerin hat extra für die Möglichkeit, diese Ausbildung über die Punktgenaue Qualifizierung zu machen, das Drautal verlassen.

„So ein Projekt gibt es bei uns leider nicht“, stellt sie fest und erzählt von der Reise, die sie ins Waldviertel geführt hat: Eigentlich war sie Barkeeperin, auf der Suche nach einer neuen Herausforderung zog es sie in die Schweiz, wo sie sich nicht nur über den Beruf der Uhrmacherin informiert hat, sondern auch gleich die gesamte Prüfungswoche bei der ETA (ETA SA Manufacture Horlogère Suisse) absolviert hat. Nicht ganz davon überzeugt, dass das das Richtige für sie ist, ging es weiter nach München, wo sie über eine Ausbildung zur Ledernäherin bei einem Schuhmacherbetrieb nachgedacht hat.

Aber auch hier hat es noch nicht „Klick“ gemacht. Erst der Doppelberuf Hafnerin/Keramikerin konnte sie richtig fesseln. „Dieser Mix aus notwendiger Genauigkeit und gleichzeitig flexibler Kreativität ist einfach meins!“ schwärmt sie von ihrem Traumberuf. Und wie erfuhr sie von der P.Qu? Sie bewarb sich direkt beim jetzigen Ausbildungsbetrieb. Der Inhaber, Matthias Schawerda kannte das Projekt schon durch eine frühere Praktikantin und empfahl Dürnegger diesen Weg.
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