Gemeinsam statt einsam
Gemeinschaftliches Wohnen für Jung und Alt

BEZIRK WAIDHOFEN. Mit einem Wohnprojekt schafft der Verein GeWoZu im Waidhofner Ortsteil Zell leistbaren, nachhaltigen und gemeinschaftlichen Wohnraum. Anfang April beginnt die Bauphase, momentan sind noch vier Wohnungen frei. Für das generationsübergreifende Projekt werden noch Mitbewohner gesucht.

Der Bauplan

“Gemeinschaftlich Wohnen – das ist die Zukunft", meint der Verein GeWoZu und plant daher ein Wohnprojekt auf der Waidhofner Zell. Auf einem 2.622m2 großen Grundstück in der Sergius-Pauser-Straße werden insgesamt zwölf Parteien Platz für Wohnraum und gemeinschaftliches Zusammenleben finden. Seit zwei Jahren ist die Gruppe, mittlerweile bestehend aus 13 Erwachsenen unterschiedlichsten Alters und neun Kindern, intensiv mit der Planung befasst. Die Idee des gemeinschaftlichen Wohnens ist es, dass jede Partei ihren privaten Wohnraum mit eigener Küche, eigenem Bad und eigenen Zimmern hat. Dieser kann relativ kompakt und dadurch leistbar gestaltet werden.

Gemeinsam statt Einsam

Zusätzlich zu den Wohnungen gibt es Gemeinschaftsräume, die sich alle Bewohner teilen. Außerdem geht es darum, die Nachbarschaft aktiv zu beleben und sich auch immer wieder gegenseitig zu unterstützen. Als gemeinschaftliche Flächen gibt es unter anderem eine große Gemeinschaftsküche, ein Büro, eine Werkstatt oder auch ein Gästezimmer. Der große Garten wird ebenfalls gemeinschaftlich genutzt werden können. In der gesamten Planung, die bereits mit dem klimaaktiv-Zertifikat in Gold ausgezeichnet wurde, steht ein nachhaltiger und bewusster Lebensstil im Vordergrund. Nachdem die Einreichpläne fertiggestellt wurden, startet Anfang April die Bauphase, der Einzug ist für Sommer 2021 geplant.

Die Vorteile nach eigener Erfahrung

Vor allem auch für ältere Personen hat das gemeinschaftliche Wohnen seine Vorzüge. Monika Pöllinger freut sich darauf, ihre Pension im GeWoZu-Haus zu verbringen:
„Ich freue mich auf das Leben im Haus und auf die Nachbarschaft im besten Sinn. Mir war schon länger klar, dass ich mein derzeitiges Zuhause eines Tages verlassen muss, denn die Wohnung, die uns als Familie gute Dienste geleistet hat, ist einfach zu groß für mich alleine geworden. Ganz abgesehen davon, dass ich bis zu meiner Eingangstüre sehr viele Stufen überwinden muss. Was ich jetzt noch als tägliches Fitnesstraining sehe, wird irgendwann einmal ein unüberwindbares Hindernis werden.“

Weitere Infos einholen

Im GeWoZu-Haus, das barrierefrei geplant wurde, sind derzeit noch je eine 40m2, 50m2, 60m2 und 70m2-Wohnung frei. Egal in welcher Altersgruppe oder Lebensphase man sich befindet – wer sich für gemeinschaftliches Wohnen interessiert, kann sich beim Verein GeWoZu melden, mit einem Mitglied das Grundstück besichtigen, die Pläne einsehen oder auch den Newsletter über die Homepage abonnieren. Am 17. April 2020 findet außerdem um 18 Uhr ein Informationsabend statt. Anmeldung und nähere Infos per Mail oder Telefon.

Unterstützung immer begrüßt

Wer das Projekt finanziell unterstützen und sein Geld sicher und sinnvoll anlegen möchte, hat außerdem ab sofort über den Vermögenspool die Möglichkeit dazu. Auch das Grundstück wurde teilweise über einen Vermögenspool finanziert – dabei erwerben Anleger Anleihen an der Immobilie. Für die Einlagen wird bei der Auszahlung der volle Inflationsausgleich geboten und die Anleihen sind durch Grund und Boden gesichert. Aufgrund der positiven Resonanz nach dem Grundstückskauf gibt es nun eine zweite Investitionsrunde für den Hausbau. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage oder direkt beim Verein.

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Autor:

Sara Handl aus Melk

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