Corona-Teststraßen
So laufen die kommenden Massentests im Ybbstal ab

Am 12. und 13. Dezember sollen auch die Ybbstaler freiwilligen Corona-Tests unterzogen werden.

WAIDHOFEN/YBBSTAL. Im Ybbstal laufen bereits die ersten organisatorischen Überlegungen. Wir haben in den Gemeinden nachgefragt: "Jeder, der behauptet, das ist alles Blödsinn, der soll sich mal ansehen, wie Menschen mit Corona um ihr Leben kämpfen. Und die sind nicht alle über 80 Jahre alt. Ich möchte so nicht sterben. Und ich möchte auch nicht, dass ich jemanden anstecke", appelliert Ertls Ortschef Josef Forster, sich testen zu lassen. Er muss es wissen, arbeitet er im "Epizentrum", in der Corona-Station im Landesklinikum Amstetten. In der 1.305-Einwohnergemeinde Ertl sind laut Forster die "Testungen organisatorisch überschaubar". Geplant ist eine Teststraße. "Diese kommt mit einem Einbahnsystem in den Turnsaal der Schule", so der Bürgermeister.

Test bei der Vize-Ortschefin

In St. Georgen am Reith wird Vize-Ortschefin und Diplomkrankenschwester Birgit Krifter die Testungen übernehmen. "Als Diplomierte ja naheliegend", erklärt sie. "Uns ist wichtig, dass wir das tatsächlich in der Gemeinde machen können. Das Gemeindeamt selbst wäre eine gute Teststation, da man vorne hinein- und hinten wieder hinausgehen kann", so Krifter. "Ybbsitz ist gerüstet und der erste Freiwillige hat sich auch schon gemeldet", freut sich der Ybbsitzer Bürgermeister Gerhard Lueger. Die beiden Teststraßen werden das Gasthaus Goldener Hirsch und die Ybbsitzer Mittelschule sein. "Wir warten noch weitere Informationen ab, entscheiden dann den Ort unserer Teststraße", so der Opponitzer Ortschef Johann Lueger. "Bei uns steht das Konzept" , sagt Biberbachs Ortschef Friedrich Hinterleitner. "Die Teststraße ist in der Volksschule, weil diese die besten Räumlichkeiten bietet. Die FF macht den Ordnerdienst und die Gemeinderäte fungieren als Hilfskräfte. Die Schreiben an die Biberbacher gehen bereits hinaus", so der Biberbacher Bürgermeister.

Sechs Teststraßen für Waidhofen

"In Allhartsberg ist der Turnsaal fix die Teststraße. Das Adminastrive werden die Gemeinderäte machen", erklärt Der Allhartsberger Bürgermeister Anton Kasser. In Waidhofen wird es für diese freiwilligen Covid-Antigen-Schnelltests sechs Teststraßen an zwei Standorten geben. "Wir haben im Kampf gegen die Pandemie jetzt noch eine harte Zeit vor uns. Ich bin der Meinung, dass wir diese Situation in Waidhofen gemeinsam gut meistern können. Die Massenstests sind ein weiterer Schritt, um die Ausbreitung so gut wie möglich einzudämmen. Je mehr Menschen sich testen lassen, umso effizienter ist das natürlich für die Gesamtsituation. Auch wenn die Tests freiwillig sind, appelliere ich an die Waidhofner dieses Angebot zu nutzen, denn niemand will unwissentlich das Virus weiterverbreiten. Gemeinsam sorgen wir so für mehr Sicherheit und Gesundheit", appeliert Waidhofens Ortschef Werner Krammer.

Festhalle wird in Hollenstein zur Teststraße

"Ich bin mittlerweile mit dem FF-Kommando, unserer Rotkreuzstelle und der Volkshilfe- Sozialstation in Kontakt. Die Tests werden an beiden Tagen in der Festhalle im oberen Stock der Feuerwehr von 8 - ca.18 Uhr stattfinden. Der Test ist für alle, ab dem 6. Geburtstag, freiwillig und kostenlos und wird von medizinisch geschultem Personal durchgeführt und von unserer Feuerwehr und MitarbeiterInnen der Gemeinde unterstützt!
Freiwillige Helferinnen (Arzthelfer, Krankenpfleger, Apotheker, Personal von Volkshilfe, Hilfswerk und Caritas) die an den beiden Tagen bei den Tests helfen möchten, können sich gerne bei mir melden. Gemeinsam schaffen wir das!", postet Hollensteins Ortschefin Manuela Zebenholzer auf Facebook.

Zur Sache

Bis Montag, 7. Dezember, gehen die Einladungsschreiben zur Testung an alle Gemeindebürger. Ab Montag, 7. Dezember, kann sich dann jeder und jede zur Testung unter www.testung.at anmelden. Bei den Tests handelt es sich um einen Antigen-Schnelltest. Er kann innerhalb von 30 Minuten ein Ergebnis liefern. Nach einer Stunde soll es via www.testung.at abrufbar sein.

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