06.10.2017, 09:27 Uhr

120 Sekunden: Das Casting in Amstetten

Karin Novi will mit einem Akustikroman ins 120-Sekunden-Finale
NÖ. Digitaler Unterricht, Akustikromane und Flaschenhalter für 2-Liter-Flaschen. Beim 120 Sekunden Casting in Amstetten zeigten sich die Mostviertler von ihrer kreativen Seite.

Lampenfieber und Akustikromane

Zum ersten Mal überhaupt bei einem Casting ist Karin Novi aus Bad Traunstein. Sie möchte mit einem Akustikroman ins Finale.  Sie will mit einer Innovation auf dem weltweiten Buch- und Musikmarkt Wissen über Hochsensibilität verbreiten. Durch das Aufschlagen eines Buches taucht der Leser in die virtuelle Welt ein. "Mir liegt das Thema aber einfach am Herzen", so Karin Novi bevor es zum pitchen vor die Jury geht.


Schule digital

"NERVE-Lessons on demand ist eine Digitalisierungslösung für Bildungseinrichtungen, welche es Schülern ermöglicht, versäumte Unterrichtsstunden auf Abruf neu zu erleben", erklären Thomas Übellacker und Clemens Grossberger, die beiden "Erfinder", die mit ihrer Präsentation sehr zufrieden sind: "Es wurden seitens der Jury sehr gute Fragen gestellt, die wir auch gut beantworten konnten. Für uns sind solche Castings quasi Alltag. Wir haben im Pitchen bereits Erfahrung und waren mit unserer Idee beim Bank Austria Business-Plan Wettbewerb mit dabei."
Etwas Lampenfieber hatte Karin Novi:„Ich war unglaublich nervös - vor allem als die Uhr begonnen hat zu ticken. Ich bin zum ersten Mal bei so einem Casting mit dabei und leider überhaupt nicht zufrieden mit meiner Präsentation. Sollte ich ins Finale kommen, so werde ich noch viel mehr üben müssen.“
Auch Thomas Übellacker, Alexander Funke und Moritz Tengg zeigten sich nach dem Casting zufrieden: "Improvisation und Spontanität ist alles. Wir haben noch nie bei einem Casting mitgemacht, aber die Nervosität hielt sich in Grenzen. Im Falle eines Finales werden wir wieder ähnlich spontan und mit viel Improvisation auftreten."
Stefan Gerstmayr und Bastian Stängl präsentierten den Flaschenhalter und präsentieren noch nie vor einer Jury: "Bis auf diverse Referate in der Schule, haben wir noch nie etwas vor anderen Menschen präsentieren müssen. Aber wir glauben, dass die Jury von uns und unserem Produkt einen ganz guten Eindruck bekommen hat. Hoffentlich reicht es für das große Finale.“
ThomasGruber präsentierte die individuelle Lampe: „Es ist immer wieder interessant, fremden Menschen mein Produkt zu präsentieren. Ich hatte schon öfter Produktpräsentationen, aber noch keine in solch einem Rahmen wie den 120-Sekunden. Ich glaube, es ist ganz gut gelaufen und hoffe natürlich, dass ich ins Finale komme – sonst wäre ich ich nicht da.“
HTL Waidhofen-Team Moritz Stockinger, Clemens Holzmann und MaximilianMayer sehen noch Luft nach oben: „Wir haben bei unserem Pitch leider zu schnell geredet. Und zu viel im Dialekt. Das ist wahrscheinlich nicht optimal gewesen. Wenn wir ins Finale kommen – wovon wir jetzt nicht mehr ausgehen – dann werden wir vorher noch einen Hochdeutschkurs im langsam Reden belegen.“
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