23.05.2017, 09:42 Uhr

Allhartsberg: Hier schlägt die Landjugend zu

Anton Kasser mit Anita Hörndler, Katharina Twertek, Hannes Hörndler und Jakob Geiger.

Theater, Maibaum, Mostkost: Die Allhartsberger Landjugend gibt Vollgas

ALLHARTSBERG. Volles Programm heißt es bei der Allhartsberger Landjugend: "Wir gestalten Messen, spielen Theater, organisieren Mostkost, Schlossparkfest und Sonnwendfeuer, sind fürs Maibaumaufstellen zuständig, organisieren Nikolaus und Krampus und sind immer wieder auch beim Projektmarathon dabei", so Landjugend-Leiter Jakob Geiger.


Gemeinnützigkeit im Vordergrund

Gemeinsam mit Katharina Twertek leitet er den rund 90 Mitglieder umfassenden Verein. Aber auch Sprengeltage, Spieleabende und Infoabende stehen am Programm. "Im Vordergrund stehen bei uns Gemeinnützigkeit, Bildung, die Gemeinschaft und Ziele zu erreichen", sind sich Katharina Twertek und Jakob Geiger einig. Mit Vollendung des neunten Schuljahres kann jeder Mitglied werden. "Spätestens beim Heiraten ist aber Schluss mit der Landjugend", schmunzeln die Mitglieder. "Die Landjugend wahrt Traditionen und trägt sie weiter. Deshalb sind sie für das Gemeindegeschehen in Allhartsberg besonders wichtig", so Anton Kasser, Allhartsbergs Bürgermeister und selbst in seinen jungen Jahren Mitglied in Allhartsberg und Bezirksobmann der Landjugend Waidhofen.

Projektmarathon

Beim Projektmarathon "Tatort Jugend" setzen Orts- und Bezirksgruppen österreichweit gemeinnützige und nachhaltige Projekte vor Ort um. Der Projektauftrag kommt von der Gemeinde. In Allhartsberg lautete der Auftrag für die Landjugend: Baut zwei Spielgeräte in "Kuhform" in 42 Stunden. In Marathonzeit stellten rund 50 Anpacker der Landjugend das zuvor unbekannte Projekt auf die Beine. Doch die Anpacker lieferten nicht nur die geforderten Kühe, sondern auch Spielstationen, Bänke und eine "Müllliese" in Form des "kuhlen" Mottos. "Die Idee dazu kam von den Allhartsberger Kindern, die meinten, ein Spielplatz braucht Kühe", schmunzelt Ortschef und "Auftraggeber" Anton Kasser. "Solche Spielgeräte gibt es nicht von der Stange. Dafür braucht es viele fleißige Leute", so der Bürgermeister.

Hiergehts zum Artikel über den Projektmarathon
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