21.06.2017, 12:09 Uhr

Ertler düsen "ab in den Süden"

Franz, Gertrude, Moritz, Isabel, Johanna, Annabell, Samuel, Emily und Wolfgang Dorfmayr.

Steig ein, Teil acht: Wir holen uns Tipps für die Autoreise in den Süden von Campingfans aus Ertl.

ERTL. "Wer selbst mit dem Auto in den Urlaub fährt, hat keinen Stress. Man ist von keiner Zeit abhängig, kann die Pausen einlegen, wann man möchte", sind sich Franz und Gertrude Dorfmayr aus Ertl einig.
Seit 31 Jahren haben sie jeden Sommer ein bestimmtes Ziel: Campen mit dem Wohnwagen in Jesolo. "Als die Kinder klein waren, sind wir nachts gefahren. Da sind sie schnell eingeschlafen und beim Aufwachen waren wir schon in Italien", erinnern sich die Ertler an frühere Zeiten.

Campen liegt in der Familie

Sohn Wolfgang, auch vom Camping-Fieber angesteckt, reist ebenfalls mit seiner Familie im eigenen Auto nach Jesolo. "So kann man den Urlaub ganz entspannt angehen. Man braucht auch gar nicht so viel planen", findet er. Und im Auto lässt sich um einiges mehr unterbringen und leichter transportieren als auf Flügen.

Vorher schlafen

Mit Kindern nachts zu reisen, hat sich Wolfgang Dorfmayr auch von den Eltern abgeschaut. "Da geht man halt vorher schon mal schlafen. Dann ist man auch für die Fahrt ausgeruht", erklärt er. Und Pausen legt man sowieso immer wieder mal ein. "Und für die Kinder ist es in Jesolo toll. Die lieben das Meer und den Strand. Man hat in der Umgebung alles, was man braucht", sind sich die Dorfmayrs einig.

Gardasee und Kroatien

"Besonders beliebt sind in diesem Jahr der Gardasee oder die kroatischen Adriainseln Krk und Rab", erzählt Reiseleiterin Katrin Schörghuber vom Reisebüro Richard Brandstetter in Oed. Auch der Urlaub in Österreich nimmt Fahrt auf. Besonders die weiter entfernten Destinationen, wie etwa Vorarlberg, rücken wieder vermehrt ins Interesse der Mostviertler.
Aber etwa auch nach Albanien ging heuer bereits eine Reise. "Viele wollen weg von dem, was alle machen", sagt die Reiseexpertin.

Tipps für die Autoreise ins Ausland

Italien: Lichtpflicht außerhalb geschlossener Ortschaften
Deutschland: "Umweltzonen" in vielen Städten, notwendige Plakette gibt's mit Zulassungsschein unter anderem beim ÖAMTC (12 Euro)
Schweiz: Tagfahrlicht verpflichtend, Warndreieck muss griffbereit im Innenraum liegen
Kroatien: Ersatzlampenset mitnehmen
Ungarn: Tagfahrlicht verpflichtend, Achtung: Promillegrenze 0,0 (ebenso in Tschechien!)
Frankreich: Schnellfahren ist teuer: 135 Euro für 20 km/h zu viel, ebenso viel kostet Handy am Steuer
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