29.11.2017, 10:05 Uhr

Mit Flaschen zum Final-Erfolg

Show-Time: Der "Bottler" wird Publikum und Jury auf unterhaltsame Weise präsentiert. (Foto: Foto: Daniela Matejschek)

Interview: Stefan Gerstmayr und Bastian Stängl von der HTL Waidhofen über ihr großes 120-Sekunden-Erlebnis.

WAIDHOFEN/ST. PÖLTEN. Es war ein Abend, den die 17-jährigen Stefan Gerstmayr und Bastian Stängl in ihrem Leben so schnell nicht vergessen werden. Die beiden Waidhofner HTL-Schüler trumpften beim großen Finale der 120-Sekunden-Show nicht nur mit einer witzigen Präsentation auf, sie punkteten auch mit ihrer Produktidee, dem "Bottler" – ein Fahrradflaschenhalter für universell große Trinkgefäße – bei Publikum und Jury gleichermaßen.

Wie war das Finale?
STEFAN GERSTMAYR: Sehr aufregend. Wir haben noch nie zuvor bei so einem großen Wettbewerb mitgemacht.
BASTIAN STÄNGL: Es war unglaublich interessant und eine richtig coole Erfahrung.

Ward ihr nervös?
S.G.: Naja, wir waren schon ein wenig aufgeregt.
B.S.: Lustigerweise bei der Generalprobe mehr als beim eigentlichen Finale.

Wie zufrieden seid ihr mit eurem Auftritt und Platz fünf?

B.S.: Sehr! Wir freuen uns riesig, dass wir es unter die ersten zehn geschafft haben.
S.G.: Ich glaube, dass wir alles aus unserem Produkt rausgeholt haben.

Was war euer persönliches Highlight vom Finale?

S.G.: Miss Niederösterreich (lacht). Nein, neben dem Auftritt selbst war natürlich auch die After-Show-Party eine tolle Sache.
B.S.: Dass das Publikum unsere Präsentation so witzig fand und wir noch auf der Bühne von Michael Eisler (Juror) eine Visitenkarte bekommen haben.


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Wie geht es jetzt mit eurem Produkt, dem "Bottler", weiter?
S.G.: Wir sind zurzeit auf der Suche nach einem Handelspartner. Es wäre toll, wenn wir mit dem "Bottler" in Serienproduktion gehen könnten.

Und mit euch selbst?
S.G.: Die Matura machen (derzeit 4B Wirtschaftsingenieurwesen). Dann schauen wir weiter.

Wie erklärt ihr es euch, dass Jahr für Jahr Schüler aus der HTL Waidhofen es in das Finale der 120-Sekunden schaffen?
S.G.: Die Schule und die Lehrer sind einfach super. Sie fördern solche Sachen mittels Projekten wie den "Junior Companies" (Übungsfirmen nach dem Motto: "learning business by doing business") und unterstützen uns sehr.

Was könnt ihr Gleichaltrigen empfehlen, die auch etwas erfinden wollen?

S.G.: Gemeinsames Brainstorming mit Kollegen, alle Ideen aufschreiben, auf zwei Ideen beschränken und dann an der Sache dranbleiben und nicht aufgeben.
B.S.: Auf jeden Fall bei 120-Sekunden bewerben, um die Chance zu nutzen, die Idee zu präsentieren.
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