11.10.2016, 13:30 Uhr

Waidhofens Tag der Sprachen

WAIDHOFEN. Den Wert von Multikulturalität und Multilingualität durften die Schüler der Handelsakademie Waidhofen an der Ybbs und ihre Gäste am eigenen Leib erfahren.

Abwechslungsreich und interaktiv

Anlässlich des Tages der Sprachen lud die HAK Waidhofen an der Ybbs zu einer Präsentation der Sprachenvielfalt an der Schule und einem Fachvortrag von Achim Braun, Sprachenbeauftragter der Europäischen Kommission in Österreich. „Dobar dan!“, „Buenos días!“, „Szia!“ – vielsprachig wurden die Gäste aus der NMS Neuhofen und der WMS Waidhofen an der Ybbs sowie die 2., 3. und 4. Klassen der HAK Waidhofen von Herrn Braun begrüßt. In einem abwechslungsreichen, interaktiven Vortrag gelang es ihm, Sprachsensibilität und die Lust auf das Sprachenlernen bei den Jugendlichen zu wecken. Über die veränderte Rolle der Mehrsprachigkeit in der EU schlug Herr Braun gekonnt die Brücke zu plakativen Beispielen sprachlicher Besonderheiten und Beobachtungen in den Mitgliedsstaaten. Unter anderem wurde der sprachliche Ursprung eingedeutschter Wörter wie „Anorak“, „Ziffer“ oder „Jause“ geklärt und gerätselt, in welchen Ländern bestimmte zwei- oder mehrsprachige Verkehrsschilder stehen könnten.
Auflockerung zwischen den einzelnen Programmpunkten boten Videos zum Motto „MitSprachen – MitSprechen: Brücken bauen und Türen öffnen“. Diese waren bereits im Vorjahr unter der Führung von Mag. Andrea Mayrhofer, die auch für die Organisation des Tages der Sprachen verantwortlich war, erstellt worden. In diesem Ambiente konnten die ausgezeichnet geglückten Produkte so auch die ihnen gebührende Würdigung erfahren.
Abschließend erhielten die unterschiedlichen Sprachgruppen der HAK Waidhofen die Möglichkeit, sich kurz den Gästen zu präsentieren. So bunt wie die Sprachenvielfalt der Schule gestaltete sich auch das Programm: Es wurde getanzt, gerätselt, gesungen, Zungenbrecher gesprochen und sogar Schigymnastik gemacht. Dass Sprache auch ohne Bedeutung verbinden kann, wurde in den Videobotschaften der Schülerinnen und Schüler eindeutig. Mit folgendem Appell brachte Sandra Gruber wohl auf den Punkt, was das Anliegen aller am Sprachentag Beteiligter war: „Lasst uns Brücken bauen zwischen Menschen, Sprachen und Kulturen.“
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