Pizzi Olarizi

Gernot Geyer an der Feuerstelle
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Dieser Sonntag könnte nicht sonntäglicher sein. Da ich von einigen Nachtschichten arbeitsmüde bin, habe ich mir eine weiterreichende Mittagspause zugesichert und zog eine vergilbte Notiz aus dem Stapel: „Wo ist der Olarizi?“


Das hat eine kleine Vorgeschichte. Ich wäre kürzlich zum zweiten Mal in Gernot Geyer hineingerannt, weil ich oft in Gedanken versunken dahergehe. Nicht so Geyer, der stets einen sehr wachen Eindruck macht.

Vor einem Weilchen hatte ich mir erzählen lassen, wie sein Job in einem nahen Aluminium-Druckgußwerk läuft. Anstrengend, durchaus gefährlich, aber nach seinem Geschmack. Er ist jemand, der sich bewähren mag, der es vorzieht, einen guten Job zu machen, wenn er was anpackt.

Geyer hat den Arbeitsplatz gewechselt, ist aber der Hitze treu geblieben. Statt an der Aluminium-Schmelze werkt er nun an einem Pizza-Ofen. Er hat mit seiner Frau Darya eine Wirtschaft übernommen, den Weinstadel Olarizi in Dirnreith. Dirnreith?

Genau! Deshalb meine Notiz „Wo ist der Olarizi?“, denn ich lebe immer noch ohne Navi. Wenn ich eingangs den Sonntag als sonntäglich herausgestrichen hab, dann meint das prallen Sonnenschein bei mildem Wetter.

Für mich gar nicht so einfach, denn ich lebe und arbeite in einem Bunker und bin manchmal so lichtscheu wie ein Vampir. Überdies ist Urscha-Labuch nicht mehr, was es war, denn die Gemeindefusion hat Gleisdorf wachsen lassen. Man sieht es Schildern und Wegweisern an.

Es geht also ins Grenzgebiet. Was man auf jeden Fall leicht findet? Den kuriosen Aussichtsturm auf dem Kleeberg. Er galt kürzlich als umstritten, allerdings nicht ob seiner ästhetischen Eigentümlichkeit. Von diesem Landmark aus leiten einen markante Pfeile.

In der großräumigen Anordnung des tief gestaffelten Hauses tun sich zur Orientierung zwei Felder auf. Hat man es gerne deftig, lohnt sich der Gang ans Buffet, wo sich auch der Wüstling ohne Limit den kontrastreichen Angeboten hingeben kann.

Wer es lieber fein hat, wird eine der raffinierten Pizze ordern. Bier ist nicht vorgesehen, Wein und Fruchtsäfte erfreuen einen. „Nichts Süßes?“ fragte Darya, als sie mir die Rechnung vorlegte und sah, daß ich die Ecke mit dem Nachtisch ausgelassen hatte. „Besser nicht!“ Denn auch bei diesen Vergnügungen ist kein Limit angeschrieben.

+) Olarizi [link]

Autor:

martin krusche aus Weiz

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