Bildung in Weiz - Pilotprojekt für eine bessere Zukunft!?

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Was überspitzt klingt und wohl auch bewusst von Prof. Dr. Gerald Hüther – einem der bekanntesten Hirnforschern Deutschlands – mit einem leicht polemischen Hauch an das Publikum und den regionalen politischen Vertreten gerichtet war, bildet nicht zuletzt einen überlegenswerten Gedanken.

Der Vortrag im Weizer Kunsthaus

Dem Thema „Bildung“ das im Zuge des heurigen Schwerpunktthemas „Weiz für uns“ unserer Bezirkshauptstadt einen wichtigen Stellungswert hat, wurde mit Prof. Dr. Gerald Hüthers Vortrag „Bildung für ein erfülltes Leben“ im ausverkauften Kunsthaus Weiz, ein angemessener Abend bereitet.

Vor rund 800 Zuschauern im Hauptsaal und via Live-Übertragung im Foyer des Kunsthauses, stellte Gerald Hüther unter anderem seine Idee einer neuen Art des Schulsystems – einem anti-hierarchischem System - vor. Es sei, laut Hüther, wichtig den Wert eines jedes Menschen anzuerkennen und zu verstehen, dass hierarchische Gesellschaftsmodelle – egal in welcher Form - ausgedient haben.

Ginge es nach Gerald Hüther, könnte die Stadt Weiz das Pilotprojekt für diese „neue Idee“ schaffen.

Dieser Gedanke fand beim Publikum, unter dem sich auch der steirische Landesschulinspektor Wolfgang Pojer, der Weizer Bürgermeister Erwin Eggenreich, die Vizebürgermeisterin Iris Thosold, der 2. Vizebürgermeister und Ortsteilbürgermeister (Krottendorf) Franz Rosenberger sowie der Weizer Bildungsreferent StR Franz Frieß befanden, regen Anklang.

Auch der steirische Landesschulinspektor Wolfgang Pojer und der Weizer Bürgermeister Erwin Eggenreich kamen zu Wort und betonten dabei die Wichtigkeit der Bildung und der gemeinsamen Zusammenarbeit für eine bestmögliche Zukunft:

Gesetze sind nicht in Stein gemeiselt.
- LSI Dipl.-Päd. Wolfgang Pojer, BEd

[auf die Frage Gerald Hüthers ob eine Änderung des Schulsystems möglich wäre]

Die Idee von Prof. Dr. Gerald Hüther ist eine gute Anregung. Wichtig ist uns (als einer der wichtigsten Bildungsstandorte der Oststeiermark) gemeinsam mit den Schulen Rahmenbedingungen zu schaffen, um den Schülerinnen und Schülern die bestmöglichen Vorraussetzungen für das Lernen und Heranwachsen zu schaffen.
- Bürgermeister Erwin Eggenreich, MA MAS

Das Resultat und österreichische Initiativen

Der Profit eines solchen (Schul-) Systems liegt laut Hüther in der Aufrechterhaltung der kindlichen Neugier bis zum Seniorenalter sowie der (lebenslangen) Lust am Lernen bei jedem Menschen sowie auch bei der Potenzialentfaltung künftiger Generationen. Neugier und Emotion sind laut Gerald Hüther die Faktoren um das einzig erfolgreiche Lernmodell zu schaffen.

Dies zur Aufgabe gemacht hat sich in Österreich bereits die Initiative „Schule im Aufbruch“, die eben diese Werte – wie etwa die angeborene Begeisterung und Kreativität von Schülern fördern und für deren Erhalt sorgen will.

Warum mir wichtig ist das das verstanden wird ist weil es nicht nur um Bildung geht – es kann dabei um ein ganzes Leben gehen.
- Prof. Dr. Gerald Hüther

Zur Homepage der Initiative "Schule im Aufbruch"

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