Confucius Classroom verbindet Weiz und China

Bürgermeister Erwin Eggenreich und Chen Wanjie, Leiter des Konfuzius-Instituts in Graz, freuen sich über die kulturelle Vernetzung von Weiz und China.
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  • Bürgermeister Erwin Eggenreich und Chen Wanjie, Leiter des Konfuzius-Instituts in Graz, freuen sich über die kulturelle Vernetzung von Weiz und China.
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Der neue Status des "Confucius Classrooms" im Bundesschulzentrum Weiz vermittelt chinesische Sprache und fördert den Austausch der Kulturen.

"Ni hao Wèi cí", so begrüßt die neue Chinesisch-Sprachlehrerin künftig ihre Schüler in Weiz. Denn nach jahrelangem stetigen Bemühen sowie der engen Zusammenarbeit mit dem Konfuzius-Institut der Uni Graz, gehen die höheren Schulen in Weiz (HLW, HAK, HTL und BG/BRG) nun einen Schritt weiter. Mit der Verleihung des neuen "Confucius Classroom"-Titels wird Weiz als erste Schule in Österreich Jugendlichen die chinesische Sprache vermitteln und der Kulturaustausch fördern.
Dafür erhält Weiz auch finanzielle Unterstützung aus China.

Confucius Classroom wurde eröffnet

Zur offiziellen Eröffnung des "Confucius Classrooms" in Weiz – mit eigenem Personal und Klassenzimmer – wurde musikalisch mit der Guqin (chinesische Griffbrettzither) in die Welt des Nahen Ostens entführt. Danach enthüllten Organisatorin Gabriele Zierler und Hausherr und HTL-Direktor Gottfried Purkharthofer stolz die Classroom-Tafel. 
Chen Wanjie, Leiter des Konfuzius Instituts, freute sich als überzeugter Weiz-Liebhaber besonders über die Anerkennung des Classrooms und verwies auf die wichtigsten Punkte dieses "Joint-Ventures": "In erster Linie soll die chinesische Sprache vermittelt werden und in 2. Linie auch die Kulturen ausgetauscht werden, auch von Weiz nach China." Dabei erkläre das englische Wort "skill" dieses Projekt recht gut – wobei S für Sprache steht, K für Kultur, I für Interkultur, L. für "learning by doing" und L für lebenslanges lernen.

Emma Wang brachte mit der musikalischen Einleitung auf der Guqin chinesische Klänge nach Weiz.
  • Emma Wang brachte mit der musikalischen Einleitung auf der Guqin chinesische Klänge nach Weiz.
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Miteinander lernen

Schon Konfuzius hat 500 Jahre vor Christus die Lehre des Miteinanders und des kulturellen Verstehens vertreten, mit der Bildung als Weg zu Gleichgewicht und Harmonie – ganz nach diesem Credo soll auch der "Confucius Classroom" fungieren, verwies LAbg. Andreas Kinsky. "Sprache ist die Basis, um Brücken für die Zukunft zu bauen und miteinander zu interagieren. Nur dadurch kann man Unterschiedlichkeiten verstehen und im Dialog bleiben", ergänze Kinsky.
Bürgermeister Eggenreich unterstrich in seiner Eröffnungsrede, wie wichtig es sei, voneinander und miteinander zu lernen und Kultur, Werte und Sprache auszutauschen. Für Juliane Müller von der Bildungsdirektion Steiermark bietet dieses Projekt eine großartige Möglichkeit, um über den sprichwörtlichen Tellerrand hinaus zu blicken.
Der chinesische Botschafter Li Xiaosi sendete außerdem seine Grußworte per Videobotschaft nach Weiz, in der er auf die Grundelemente der chinesischen Philosophie hinwies: "Über die Handschrift eines Menschen kann man viel über den Charakter eines Menschen erfahren. Und die chinesische Kalligrafie ist wie ein Haus zu bauen, es geht um Konstruktion, Fundament, Gleichgewicht und optische Schönheit. Das Lernen der chinesischen Sprache ermöglicht, das wahre China kennenzulernen."

Politik und Schuldirektoren bei der Enthüllung der "Confucius Classroom"-Tafel.
  • Politik und Schuldirektoren bei der Enthüllung der "Confucius Classroom"-Tafel.
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Chinesisch Unterricht in Weiz

Seit Herbst werden im Bundesschulzentrum Weiz bereits zwei Anfänger- und Fortgeschrittenen-Chinesischkurse als unverbindliche Übung angeboten. In weitere Form soll es später auch für Firmen und Erwachsene möglich sein, die chinesische Sprache und Kultur besser kennenzulernen. Zusätzlich gibt es Workshops zu Themen wie Stressmanagement, Kochen, chinesische Sportarten oder Spiele.
Als besonderer Anreiz für Schüler, wird den Sprachkurs-Teilnehmern außerdem ein zweiwöchiges Summercamp an der Partneruniversität in Jiangsu angeboten. 

Wir berichteten bereits: 

Von der WOCHE zum Direktor der HLW Weiz

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