Tipps der Polizei
Dämmerungszeit verleitet zu Einbrüchen

Zur Dämmerungszeit sind vermehrt Einbrecher unterwegs, daher gibt die Polizei Tipps zur Prävention.
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  • Zur Dämmerungszeit sind vermehrt Einbrecher unterwegs, daher gibt die Polizei Tipps zur Prävention.
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Wenn die Tage wieder kürzer werden, steigt die Zahl der Dämmerungseinbrüche. Die Polizei im Bezirk gibt Tipps, wie man sich am besten schützen kann.

"Zwischen 1. Oktober und 31. März wird am häufigsten eingebrochen, denn die Täter nutzen die Dämmerungszeit zwischen 16 und 21 Uhr", weiß Bezirkskommandant in Weiz Harald Eppich. Deshalb startet die Polizei Intensivmaßnahmen und gibt Tipps, wie man sich und sein Zuhause schützen kann.

Gelegenheit macht Diebe

In der Dämmerungszeit nutzen Einbrecher die früher einsetzende Dunkelheit, um in Häuser und Wohnungen einzudringen und zu stehlen. Besonders in der Zeit zwischen 16 und 21 Uhr, wenn die Bewohner noch nicht zuhause sind. Betroffen sind vor allem Wohnungen und Wohnhäuser, die gut an Hauptverkehrsbindungen angebunden sind und dadurch eine schnelle Flucht ermöglichen. "Das sind bei uns vor allem der südliche Bereich, rund um Gleisdorf, St. Ruprecht und Pischelsdorf", so Eppich. Auch Siedlungsgebiete mit schwer einsehbaren Grundstücken und ebenerdig gelegene Wohnungen stehen im Fokus.
Im Vorjahr wurden insgesamt acht Dämmerungseinbrüche im Bezirk verzeichnet, eine sehr niedrige Zahl, wie der Bezirkskommandant versichert. Trotzdem heißt es, wachsam sein.

Einbruch beeinträchtigt das Sicherheitsgefühl

Bevorzugtes Diebesgut sind leicht zu transportierende und zu verkaufende Dinge wie Schmuck, Bargeld, Kreditkarten, Münzsammlungen, wertvolle Uhren und elektronische Geräte. Überdies ist bei einem Einbruch nicht nur ein materieller Schutz zu erwarten."Ein Einbruch ist immer ein Eingriff in die Privatsphäre.Wenn das Schlafzimmer und Kleiderschränke durchwühlt und persönliche Gegenstände mitgenommen werden, dann hat das auch eine Beeinträchtigung des eigenen Sicherheitsgefühls zur Folge", ergänzt Eppich.

Bezirkspolizeikommandant Harald Eppich gibt Tipps, wie man Einbrüchen vorbeugt und im Ernstfall reagiert.
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Tipps zur Kriminalprävention
Mit einfachen Maßnahmen kann die Gefahr, Opfer eines Dämmerungseinbruchs zu werden, verringert werden:

  • Schließen Sie Fenster und versperren Sie Terrassen- und Balkontüren – auch wenn Sie nur kurz weggehen.
  • Licht belebt! Verwenden sie Zeitschaltuhren für Ihre Innen- und Außenbeleuchtung.
  • Durch eine gute Nachbarschaft und gegenseitige Hilfe können Einbrüche verhindert werden.
  • Halten Sie Augen und Ohren für sich und Ihre Nachbarn offen. Und: melden Sie Verdächtiges!

Tipps bei einem anwesenden Täter

  • Erwecken Sie den Eindruck, dass Sie nicht alleine sind (Rufen sie beispielsweise: „Herbert! Hörst du das?“).
  • Licht einschalten.
  • Vermeiden Sie jede Konfrontation, sonst könnte die Situation eskalieren.
  • Merken Sie sich möglichst viele Details zur Person des Täters.
  • Rufen Sie sofort die Polizei unter 133 an und geben Sie bekannt, wieviele Täter Sie gesehen haben und in welche Richtung sie geflüchtet sind. Halten Sie telefonische Verbindung mit der Polizei.
  • Verlassen Sie das Haus/ die Wohnung und warten Sie auf der Straße auf die Polizei.

Niemand soll sich scheuen, die nächste Polizeidienststelle zu kontaktieren oder im Notfall 133 zu wählen!
Weitere Infos und Tipps auf www.bundeskriminalamt.at oder bei der Kriminalprävention des Landeskriminalamts Steiermark Te. 059/133-60 3333.

Wir berichteten bereits:

Dämmerungseinbrüche vermeiden: So schützen Sie sich selbst
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