SOBEGES
Eine gelebte Inklusion im Raum Birkfeld seit 20 Jahren

Die Geschäftsführer Christa Schantl und Franz Schwarz freuen sich über das 20-jährige Jubiläum.
  • Die Geschäftsführer Christa Schantl und Franz Schwarz freuen sich über das 20-jährige Jubiläum.
  • hochgeladen von Ulrich Gutmann

Jubiläum: Mit einem unbewussten "McDonald's"-Prinzip, Klientenzuwachs und mehr sieht man die gute Entwicklung der "Sobeges" in Birkfeld.

Das Birkfelder Vorzeigeprojekt für eine gelungene Integration von Personen mit körperlicher und/oder geistiger Beeinträchtigung feiert ihren 20. Geburtstag: die "Sobeges".
Entstanden ist die Einrichtung auf Initiative von Eltern aus der Region, um nach Beendigung der Schulpflicht für ihre Kinder ein geeignetes Beschäftigungs- und Betreuungsangebot zu finden.

Dank Hilfestellungen rund um die Konzepterstellung von Chance-B-Gründer Franz Wolfmayr wurde mit neun Gemeinden rund um Birkfeld die "Sobeges" gegründet. Am 12. April 2001 konnte der Betrieb mit vorerst sechs betreuten Klienten und vier Betreuern aufgenommen werden.
Dass sich die Einrichtung rund um Geschäftsführer Franz Schwarz und seine Stellvertreterin Christa Schantl im Laufe der Jahre entwickelt hat, zeigen die Zahlen. Mittlerweile werden hier insgesamt 37 Klienten von 14 Mitarbeitern betreut und mit ihren sieben Zweigen unterstützt die "Sobeges" die Wirtschaft der Region tatkräftig.
"Durch eine sinngebende Beschäftigung und die Kooperation mit der Wirtschaft leben wir Integration und Inklusion, schaffen Anerkennung und stärken den Selbstwert unserer betreuten Mitarbeiter. Wichtig ist, dass sie je nach Fähigkeit in allen Gruppen arbeiten dürfen, sodass es Abwechslung gibt und sie dabei auch Spaß haben. Dass es funktioniert, zeigt auch die Fluktuation. Es gibt bei uns kaum Klienten und Mitarbeiter, die uns verlassen", sagt Schwarz. In Küche, Holz-, Kreativwerkstatt und mehr wird in der "Sobeges" viel für die Wirtschaft geschaffen.

Ein "McDonalds"-Prinzip des Betriebs

Bei der Essenszustellung handelt man laut dem Geschäftsführer unbewusst nach dem "McDonald's"-Prinzip. "Die Kinder, angefangen von Kindergarten bis hin zu den Schulen, bekommen von uns die Speisen und wachsen somit von klein auf mit unseren Leistungen auf", ergänzt Schwarz.
Zum 20-jährigen Jubiläum gestaltete man auch ein Kochbuch mit den Lieblingsrezepten der Mitarbeiter und Klienten, das auch bald über die "Sobeges" erhältlich sein wird. Aufgrund der gesetzlichen Beschränkungen wurde das Jubiläum natürlich eher leise gefeiert. Jubeln werden in Kürze einige Klienten, wenn diese einen Schlüssel für ihre eigene Wohnung bekommen. Denn der nächste Schritt für eine positive Entwicklung wird bereits im Mai getätigt. Gleich neben den Räumlichkeiten der "Sobeges" finden künftig zwölf Klienten der Tageswerkstätte ein neues Zuhause. Weiters wird es zwei Single-Wohnungen und eine Familienwohnung für Privatpersonen geben.


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