Großunfallübung
Horrorszenario bot sich den Einsatzkräften auf der B64

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Ein LKW rammt einen Reisebus, der Bus fällt auf die Seite und 17 Personen sind eingeklemmt, ein Auto fährt auf den LKW auf und kommt unter dem LKW zum liegen, noch zwei weitere PKW landen im Straßengraben - dieses Horrorszenario bot sich den Einsatzkräften am Samstag bei der Großunfallübung auf der B64 bei St. Ruprecht.

So wurden die Feuerwehren St. Ruprecht/R., Freiwillige Feuerwehr der Stadt Gleisdorf und die FF-Kühwiesen mit dem Alarmstichwort T-12 Busunfall gegen 14:10 Uhr alarmiert. Am Einsatzort angekommen stelle der Einsatzleiter HBI Jürgen Wiener sofort das große Ausmaß fest und veranlasste die Nachalarmierung der Stadtfeuerwehr Weiz, Freiwillige Feuerwehr Etzersdorf, Feuerwehr Hohenkogl / Mitterdorf und Freiwillige Feuerwehr Rollsdorf. Insgesamt waren 124 Feuerwehrleute mit 19 Fahrzeugen im Einsatz. Das Rote Kreuz rückte mit 6 Rettungswägen, 2 Notarztteams vom Notarztsystem Weiz sowie dem Kommandofahrzeug und dem Kriseninterventionsteam an. Die Polizei war mit einem Streifenwagen sowie 2 Motorrädern vor Ort.
27 mutige Statisten stellten sich als Unfallopfer für die Übung bereit. Insgesamt wurden fast 200 Personen eingesetzt.

"Wir bedanken uns vielmals bei sämtlichen Unterstützern sowie den zahlreichen Zuschauern! Ein großer Dank geht an alle Einsatzkräfte und die tollen Statisten, die ihr schauspielerisches Talent perfekt beherrschten und es den Einsatzkräften nicht einfach machten! Ein große Danke geht auch an die Kameraden, welche in den letzten Wochen viel Zeit mit der Planung und Ausarbeitung verbracht hatten", freut sich Leon Christandl, der auch zu den Hauptverantwortlichen bei der Planung gehörte. "Die Arbeit hat sich gelohnt! Die Kommunikation und Zusammenarbeit wurde von allen sehr gelobt. Wir alle konnten sehr viel von der Übung mitnehmen!"

Die Hauptorganisation und Planung hatten OBI Gerald Unger, OBM Jürgen Engelmann, BM Andreas Sandriesser, LM Leon Christandl, OBM Gernot Untersweg und HBI Jürgen Wiener von der Freiwilligen Feuerwehr St. Ruprecht inne. Ein weiteres großes Dankeschön seitens der Feuerwehr gilt der Bevölkerung für das Verständnis, dass die B64 gesperrt wurde und der gesamte Verkehr durch den Ort geleitet wurde! Die B64 ist eine der meistbefahrenen Straßen in der Steiermark mit ca. 15.000 Autos pro Tag!

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