HTL Weiz räumt österreichweit Preise ab

Von links: Dominik Guggenbichler, Daniel Jeitler, Prof. Weingartner
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Wo: BSZ, Dr.-Karl-Widmann-Straße, 8160 Weiz auf Karte anzeigen

Die HTL Weiz zeigt sich einmal mehr nicht nur als Innovationszentrum des Bezirks, sondern kann sich auch bei den wichtigsten Wettbewerben gegen österreichweite Konkurrenz behaupten.

Das waren die Bewerbe:
- Technik fürs Leben-Preis 2014 der Bosch-Gruppe Österreich
- Young Austrian Engineers CAD-Contest 2014 der ARGE 3D-CAD an österreichischen HTLs
- Jugend innovativ, eine Initiative der Bildungsministerien

Sieg beim Bosch-Preis

Den Technik fürs Leben-Preis 2014 der Bosch-Gruppe Österreich konnte in der Kategorie Industrietechnik ein Team der HTL Weiz mit nach Hause nehmen. Es handelt sich dabei um die Entwicklung und Konstruktion einer Marillenkernknackmaschine. Trotz des sperrigen Titels konnte das Projekt die Jury überzeugen. Diese Maschine, von der es weltweit bislang eben nur den Prototyp der HTL Weiz gibt, ist in der Lage, die harte Schale der Marillenkerne derart schonend aufzuknacken, dass der weiche Kern unversehrt bleibt, wodurch er einer weiteren Verarbeitung zugeführt werden kann (u.a. zur Gewinnung von Marillenkernöl). Das Abfallprodukt der harten Schale kann ebenfalls weiter verwertet werden, und zwar als Brennstoff oder, nach Zerkleinerung, als biologisch abbaubares Scheuermittel. Die Fertigung des Maschinen-Prototyps zeigt auch, wie in der HTL gearbeitet wird: Zwei Schüler der höheren Abteilung für Maschinenbau-Umwelttechnik (Dominik Guggenbichler und Daniel Jeitler, betreut von Prof. DI August Weingartner) entwickelten im Rahmen ihrer Diplomarbeit das theoretische Konzept und fertigten die Konstruktionszeichnungen an, worauf Schüler der Fachschule für Maschinenbau (Alexander Kiedl und Sebastian Six) die Herstellung der Einzelteile sowie deren Zusammenbau im Rahmen ihrer Abschlussarbeit (betreut von FL Alois Stadtegger) übernahmen. Insofern eine gelungene Simulation des industriellen Herstellungsverfahrens von der Idee über die technische Projektierung und planerische Konstruktion bis hin zur Fertigung einer Maschine.

CAD-Contest

Im Bereich des CAD-Contests, eines Wettbewerbs aller 75 HTLs im computerunterstützten 3-D-Konstruieren, gab es einen hervorragenden zweiten Platz durch ein Team der Abschlussklasse Maschinenbau (Felix Glanz, Michael Voit und Julian Vorraber, betreut durch Prof. DI Michael Hartinger und Prof. DI Christian Schandor). Die jungen Konstrukteure setzten eine zum Patent angemeldete Erfindung konstruktiv mittels 3D-CAD (dreidimensionale computerunterstützte Konstruktionszeichnung) um. Bei dieser Erfindung handelt es sich um eine neuartige Schneekanone, die naturnahen Schnee erzeugen kann, also große Schneekristalle wie natürliche Schneeflocken.
Mit ihrem Projekt, der Konstruktion eines Wagenhebers sowie einer Vorrichtung, mit deren Hilfe Zahnräder an Blechbiegeteilen punktverschweißt werden können, erreichte die 17-jährige Anna Maier, die die 3. Klasse Wirtschaftsingenieurwesen besucht, den hervorragenden 3. Platz.

Jugend innovativ

Um etwas ganz anderes ging es bei einem Projekt, das beim Bundesfinale 2014 von "Jugend innovativ", dem größten österreichischen Schulwettbewerb für innovative Ideen mit rund 600 Teilnehmern, in der Kategorie Young Entrepreneurs ausgezeichnet wurde. Bei diesem Projekt von Michael Orthofer, Manuel Piendl, Benjamin Tuschek und Marco Zaunschirm, betreut durch die Professoren DI Mitko Diehold und DI Walter Herzig, ging es um die Entwicklung eines Businessplans. Demnach hat eine erfundene Firma namens „Forst-Light OG“ mit Sitz in der Steiermark eine moderne Version eines Drehlichts für Traktoren und andere Nutzmaschinen entwickelt. Diese Entwicklung wird nun gewinnbringend vermarktet, so die Annahme des Businessplans. Diese Idee war den Juroren die Zuerkennung des Anerkennungspreises, dotiert mit 500.- Euro, wert. Bei demselben Wettbewerb wurde übrigens die oben beschriebene und prämierte Marillenkernknackmaschine noch einmal ausgezeichnet, und zwar mit dem 3. Platz.

Weitere von der HTL nominierte Projekte im Bundesfinale der jeweiligen Kategorie

Kultivierung von Algen zur Gewinnung von Biodiesel. Projektteam: Lukas Pachernegg, Simon Parigger; Projektbetreuung: Prof. Dr. Helfried Tuisel, FOL Franz Wünscher.
Kategorie Mobilitätstechnik: Substitution von Dieselkraftstoff durch Gas aus Biomasse durch Feinstaubreduktion und CO2-Reduktion. Projektteam: Bernhard Melbinger, Manuel Knittelfelder, Bernhard Forjan; Projektbetreuung: Prof. DI August Weingartner, Prof. DI Rudolf Brunnader, FL Heinz Zorn

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