Großes Danke
IT-Fachkräfte, die Helden im Hintergrund

Für IT-Fachkräfte wie Markus Haiditsch vom Computerhaus war die Corona-Situation eine besonders knifflige Herausforderung.
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Vergessen wir nicht auf die Helden hinter dem Vorhang – unsere IT-Fachkräfte sorgen für unsere digitale Vernetzung.

Zu Recht gebührt ein großer Dank all jenen, die sich für alle sichtbar darum kümmern, dass wir weiterhin mit allen Gütern des täglichen Bedarfs versorgt werden. Allen Mitarbeitern im Handel, allen Personen in medizinischen Bereichen sowie Einsatzkräften, egal welcher Sparte, den Produzenten, Bauern, Spediteuren und Fahrern – ohne sie gäbe es keine Produkte oder die Waren kämen nicht dort an, wo sie benötigt werden. 
Eher unauffällig gibt es jedoch noch eine Gruppe, die wir hiermit gern in den Vordergrund stellen möchten. Sie sind zuständig für alles, was mit Kommunikation zu tun hat, kümmern sich um eine gerade jetzt enorm wichtige funktionierende Infrastruktur zum Datenaustausch – die ITler.

Versorger unserer Kommunikationskanäle

Wenn sonst vieles heruntergefahren wird, haben IT-Mitarbeiter Hochbetrieb. Die Kommunikationsprofis arbeiten fast rund um die Uhr, um Voraussetzungen für Home Office-Arbeitsplätze zu schaffen und schauen darauf, dass trotz dieser externen Arbeitsplätze die Datensicherheit gewährleistet bleibt. Denn ohne Internet, Mobilfunk, E-Mail oder Telefonie würden Heimarbeitsplätze nicht funktionieren, keine Zeitung erscheinen (egal ob digital oder Print), keine Live-Streams, keine Nachrichten, keine Videokonferenzen, keine Bestellungen der Handels-Filialen in der Zentrale, keine Handelskassa oder Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten. "Es war und ist eine besondere Zeit. Digitalisierungs-Maßnahmen die langfristig geplant waren, mussten und wurden in wenigen Tagen umgesetzt – und ich bin selbst ein wenig verwundert, wie gut das läuft", erzählt Heinz Ganzer vom IT-Management der LIEB-Unternehmensgruppe. Deshalb gebührt gerade all jenen ein besonderer Dank, die jetzt – und auch außerhalb der Corona-Situation – dafür sorgen, dass wir miteinander in Verbindung bleiben und über alle möglichen Wege kommunizieren können. Dazu zählen Großunternehmen wie ELIN-Motoren oder die LIEB-Unternehmensgruppe, wie auch kleinere IT-Firmen wie das Computerhaus in Weiz oder Gottmann4Solutions.

Heinz Ganzer vom IT-Management der LIEB-Unternehmensgruppe berichtet von den Herausforderungen der IT-Branche, damit Home Office erst möglich wurde.
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In kurzer Zeit viel vollbracht

Ronny Muchitsch, IT-Profi bei den Elin-Motoren berichtet von der stressigen Umsetzungsphase: "Durch die sehr kurzer Zeit erfolgte Umstellung auf das Home Office ergaben sich massive Umbauarbeiten der gesamten IT Umgebung plus eine extreme Steigerung im Support, so dass wir die eigentliche IT-Arbeit erst nach der Standard Arbeitszeit machen konnten. Rechner mussten in Rekordzeit hergerichtet werden, Spezialprogramme installiert und die User einzeln geschult werden, da sich die IT-Ausstattung zu Hause natürlich individuell unterscheidet. Auch mussten 40 Prozent der Mitarbeiter/innen individuell an die neue Arbeitsweise herangeführt werden."
Auch Heinz Ganzer, LIEB-Unternehmensgruppe, erzählt stellvertretend für alle Fachmänner seiner Branche, von den speziellen Herausforderungen: "In unserer Unternehmensgruppe hatten wir eine ähnliche Situation. Kurz vor Inkrafttreten der Corona-Bestimmungen wurden bereits Vorbereitungen für HomeOffice-Arbeiten getroffen. Allein an einem Wochenende waren 80 Rechner in der Firma vorzubereiten, in den darauffolgenden Tagen nochmals 50 PCs."
Eine große Herausforderung stellte auch die IT-Security dar. "Wir hatten in den ersten Wochen eine Steigerungsrate von 350 Prozent an Angriffen an der Firewall registriert. Die Systeme mussten alle nachjustiert und speziell abgesichert werden, damit eventuell befallene privat PCs in der Firma keinen Schaden anrichten können", so Ronny Muchitsch. 
Um bei der Arbeit genügend Abstand zu haben, wurde für die LIEB-Gruppe von der Geschäftsführung extrig ein leerstehendes Haus für Büroräumlichkeiten adaptiert: "Dieses in unsere IT-Infrastruktur anzubinden war eine weitere Herausforderung, die – dank der hervorragend guten Zusammenarbeit mit unseren Partnerfirmen – in kürzester Zeit gelöst werden konnte", erzählt Ganzer.

Ronny Muchitsch, IT-Profit bei ELIN Motoren, musste massive Umbauarbeiten für die Beim-Arbeitsplätze koordinieren.
  • Ronny Muchitsch, IT-Profit bei ELIN Motoren, musste massive Umbauarbeiten für die Beim-Arbeitsplätze koordinieren.
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Home Office als Priorität

"Besonderes Augenmerk wurde von uns darauf gelegt, dass sich für MitarbeiterInnen, die künftig von zu Hause arbeiten, der Zugang zum Betrieb so einfach wie möglich gestaltet, gleichzeitig mussten die Datenschutz- und Berechtigungs-Vorgaben eingehalten werden. Eine Herausforderung stellten die unterschiedlichen privaten Rechner mit verschiedenen Betriebssystemen und heterogener Hardware-Ausstattung dar", so Heinz Ganzer. "Daneben gab es noch Anforderungen für Video-Konferenzen, Notebooks für Mitarbeiter in Quarantäne wurden vorbereitet und zugestellt, Meetings per Telefon organisiert, MitarbeiterInnen geschult, usw."
Ein besonderer Dank geht auch an die Mobilfunk- und Netzbetreiber, für die rasche Herstellung von Leitungen, Erhöhung von Datenleitungs-Bandbreiten, die Lieferung und Bereitstellung von Multifunktionsgeräten und Unterstützung in Kommunikationsfragen, die den ITlern die erfolgreiche und schnelle Umsetzung ihrer Arbeit erst ermöglicht haben.

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