Neuer "Segensplatz" für Kinder in St. Ruprecht

Robert Bloder, Hans Hierzer, Hans Pendl, Altbürgermeister Ludwig Bloder, Hans Leiner, Monika Bloder und Peter Hofer
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St. Ruprecht an der Raab hat ein neues Schmuckstück - eine wunderschöne, geschnitzte Jesus-Statue in einem riesigen Eichen-Stamm - den "Segensplatz" für Kinder in der Nähe der bekannten Stefaniequelle.

"Entstanden ist das ganze so: ich wollte schon immer ein Marterl für Kinder machen, wenn ich Großvater bin. Und in diesem Wald sind immer viele Kinder unterwegs - die Schulen und der Kindergarten gehen oft hier her - zum Bienenlehrpfad und zur Stefaniequelle", erklärt der bekannte St. Ruprechter Holzschnitzer Hans Pendl, der die Skulptur geschnitzt hat. "Hier können die Kinder Andacht halten oder ein bisschen innig werden und Ruhe finden. Es sollte auch ein kleines Naherholungsgebiet für die St. Ruprechter werden, der Wald ist nur ca. 20 Gehminuten vom Hauptplatz entfernt", so Pendl.
Der "Friedensplatz" für Kinder ist ein Projekt der Friedensgrotte. Vor ca. drei Jahren feierte Altbürgermeister Ludwig Bloder seinen 80. Geburtstag. Er verzichtete auf Geschenke und stellte stattdessen eine Box auf, wo die Gäste für die Friedensgrotte in St. Ruprecht spenden konnten. Es ist ein namhafter Betrag zusammengekommen, welchen Ludwig Bloder der Friedensgrotte anvertraute und der nun für das Marterl verwendet wurde.

Perfekter Platz und positive Energie

Die Skulptur ist aus Lindenholz und zeigt Jesus mit vier Kindern. "Eines der Kinder ist sogar ein Holzschnitzer", erzählt Pendl voller Freude. Der Stamm, in dem die Skulptur steht, ist eine alte Eiche aus dem Burgenland und wiegt 960 Kilogramm.
Auch der Platz, an dem sie aufgestellt wurde, wurde mit Bedacht gewählt. Hans Pendl ist gemeinsam mit Hans Hierzer den ganzen Wald abgegangen um den perfekten Platz für das Marterl zu finden. "Wir sind beide der Meinung, dass genau an diesem Platz bereits einmal 'etwas' gewesen sein muss. Hier ist große Kraft zu spüren! Erst im Nachhinein habe ich dann geschaut, wem der Wald überhaupt gehört. An dieser Stelle möchte ich mich nun ganz herzlich bei Irmgard Matzer bedanken, die diesen Platz für alle zur Verfügung stellt!", so Pendl.
Das Marterl steht genau an einem positiven Energiepunkt. "Ich bin mit dem Rutengeher Philipp Maier den Wald abgegangen und wir haben alles vermessen. Auch die Sitzbank steht auf einem positiven Punkt!", erklärt Pendl.
Die Bank vor dem Marterl ist auch eine Eiche - eine ganz besondere. Sie ist von selbst im Rechten Winkel gewachsen.

Einweihung am 5. Juli

Am Mittwoch, dem 5. Juli, um 9 Uhr wird die Einweihung des Segensplatzes stattfinden. "Über 200 Kinder werden dabei sein. Auch die Reden werden ausschließlich Kinder halten. Sogar der steirische Bischof Wilhelm Krautwaschl wurde von den Kindern eingeladen. Wir hoffen, dass er kommt!", so Pendl.

In Kürze wird auch eine Broschüre erscheinen über die Plätze in und um St. Ruprecht, wo das Leben Christi dargestellt wird - Plätze der Begegnung und Innerer Einkehr.

Momentan steht der Baumstamm noch ohne Skulptur am "Segensplatz". Die Jesus-Statue wird im Rahmen der Einweihung dann feierlich hineingesetzt werden!

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