Sichere Straßen erfordern viel Engagement
"Schneechaos ade" durch Einsatz und Eigenverantwortung

Engagement vieler Menschen bewahrt vor Schneechaos
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Häufig wird bei Schneefall sogleich auch das große „Schneechaos“ prophezeit. Neben dem simplen Naturell des Winters, wird bei solchen Meldungen jedoch eines ignoriert: das Engagement der Menschen die uns vor eben diesem Chaos bewahrt.

Frühe Vorbereitung auf die Wintersaison ist Pflicht

Bereits ab Oktober bereiten sich die Gemeinden im Bezirk auf die Wintersaison vor – Räumfahrzeuge werden gecheckt, Äste geschnitten und Streumittel wie Salz oder Schotter angeschafft. „Innerhalb einer durchschnittlichen Wintersaison wenden wir rund 69.000 Euro an finanziellen Mitteln auf“, sagt Gottfried Heinz - Bürgermeister der Gemeinde Thannhausen. In der Marktgemeinde Sinabelkirchen sind es zwischen 60 - 80.000 Euro.

Schneefreie und somit sichere Straßen und Gehwege benötigen aber nicht nur finanzellen sondern auch personellen und logistischen Aufwand: Rund 260 Fahrtkilometer müssen in Thannhausen und Sinabelkirchen geräumt und notfalls gestreut werden.

Stark-freuquentierte Straßen haben oberste Priorität

Durchfahrtsstraßen haben bei uns aufgrund des erhöhten Verkehrsaufkommens oberste Priorität und werden daher auch zuerst geräumt – danach folgen Privat- und Nebenstraßen, erklärt Gerhard Manninger, Leiter des Bauamts in Sinabelkirchen. „Steile Bergstrecken und etwa Schulgebiete müssen schnell verkehrstauglich gemacht werden“, so Manninger weiter.
In Thannhausen kämpft man u.a. mit den unterschiedlichen Straßenbedingungen: „Von 460 Höhenmeter bis rund 1000 Meter über dem Meeresspiegel ergeben sich für uns unterschiedlichste Situationen.“, so Heinz, der als Bürgermeister ebenso Teil der Winterdiensttruppe ist - um sich auch direkt ein Bild von der Verkehrssituation machen zu können.

Sicherheit auch durch Eigenverantwortung

Bis zum Beginn des Berufsverkehrs zwischen 5 - 6 Uhr morgens soll die Sicherheit auf den Straßen und Gehwegen gewährleistet sein. „Unser größtes Problem ist, wenn es etwa um 3 oder 4 Uhr zu schneien beginnt - eine pünktliche Räumung aller Straßen bis 6 Uhr ist dann natürlich unmöglich, so Heinz weiter. „Wenn sich Winterdienst und Berufsverkehr überschneiten müssen Autofahrer unbedingt Rücksicht auf den Straßendienst nehmen“, so das Appell von Manninger.

Eigenverantwortung der Autolenker, die richtige Ausrüstung wie etwa die Bereifung mit Winterrädern oder notfalls auch das Anlegen von Schneeketten sowie ein an die Straßenverhältnisse angepasstes Fahrverhalten ist stets unerlässlich – da sind sich die Veranwortlichen des Winterdienstes einig.

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