Sehen und verstehen

Elisabeth Santigli und Norbert Ruß überr Fragen nach visuellen Codes.
  • Elisabeth Santigli und Norbert Ruß überr Fragen nach visuellen Codes.
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Eine kleine Besprechung über den Dächern von Gleisdorf. Das verweist schon auf den kommenden Herbst und einen kulkturellen Themenschwerpunt zu Fragen der Mobilität.


Mobilität meint in diesem Fall nicht den Straßenverkehr, sonder individuelle Bewegungsfreiheit; nicht bloß die des Leibes, auch geistige Beweglichkeit.

Die Ärztin Elisabeth Santigli setzt freie Zeit und verfügbare Mittel zum Teil gerne für Belange von Kunst und Kultur ein. Norbert Ruß ist dabei mit einigen Aufgaben betraut. Seine Domäne sind dabei visuelle Codes, Zeichensysteme, Kommunikationsweisen, die sich über Blicke erschließen.

Das wird sich Ende September, Anfang Oktober 2013 in einigen Veranstaltungsschritten einlösen. Aber worum genau geht es? Teilweise um sehr grundlegende Dinge.

Haben Sie sehen gelernt? Ich weiß schon, wer gesunde Augen hat, sieht immer irgendetwas. Das absichtslose Schauen ist eine Grundbedingung, um neue Erfahrungen machen zu können.

Aber da wäre noch der Blick, durch den man verstehen möchte. Und das muß gelernt werden. Es ist ein anspruchsvoller Prozeß, sich mit der eigenen Kultur vertraut zu machen. Wo freilich beides in Wechselbeziehung kommt, absichtsloses Schauen und verständiger Blick, finden wir die Chance, auch andere Kulturen kennenzulernen.

Das meint nicht bloß andere Länder. Schon in regionalen Räumen bestehen unterschiedliche kulturelle Ausprägungen, kontrastreiche Lebenskonzepte. Es geht also in solchen Fragen auch darum, andere Menschen verstehen zu lernen.

Darin liegen wiederum Grundbedingungen von sozialem Frieden, denn niemand von uns verträgt es, mit anderen rücksichtslos über einen Kamm geschert zu werden.

Nun sind es kulturelle Vorhaben, die uns Gelegenheit bieten, in solchen Fragen voranzukommen. Und es sind künstlerische Beiträge, die uns oft jene Irritationen anbieten, durch die wir angeregt werden, neue Erfahrungen zuzulassen.

Das sind Zusammenhänge, mit denen sich Santigli und Ruß gerade für kommenden Herbst befassen.

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