Freiwilliges Soziales Jahr
Sich nach der Matura sozial engagieren

Lisa Reitbauer verbrachte zwei Monate damit, in einem Kindergarten in Sodwana Bay, in Südafrika, zu arbeiten.
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  • Lisa Reitbauer verbrachte zwei Monate damit, in einem Kindergarten in Sodwana Bay, in Südafrika, zu arbeiten.
  • Foto: Lisa Reitbauer
  • hochgeladen von Petra Schwarz

Viele Schüler, die nach Jahren des Lernens das langersehnte Ziel der Matura absolviert haben, stehen danach oft vor dem Problem, dass sie nicht genau wissen, was sie danach machen wollen.
Eine Möglichkeit wäre es, sich ein Jahr lang sozial zu engagieren, um Erfahrungen zu sammeln und auch persönlich zu wachsen. Hierzu bietet die Organisation "Freiwilliges Soziales Jahr" eine Möglichkeit, sich in Österreich sozial zu engagieren und vielleicht auch auszutesten, ob der soziale Beruf das Richtige für einen ist.

Die Welt sehen

Auch Lisa Reitbauer aus St. Ruprecht an der Raab machte ein soziales Jahr, jedoch verschlug es sie mit der Organisation Praktikawelten, die sie weiter an die Organisation WTSA (WorkTravelSA.org) vermittelten, nach Südafrika. Sie marturierte im Herbst 2018 am BORG in Birkfeld und sehnte sich danach nach einer Auszeit. "Mir war schon wärend der Schulzeit klar, dass ich irgendwann mal die Welt sehen will, aber nicht als typischer Tourist mit strikt durchgeplantem Zeitplan. Ich wollte die kleinen Städte und Dörfer sehen" sagt sie. 
Sie arbeitete in Sodwana Bay in einem Kindergarten, in dem sie jeden Tag mit den Kindern spielte, tanzte und viel Spaß hatte. Geplant war das Programm nie, bis die Sonne kam spielten sie mit den Kindern draußen, dann suchten sie sich meist ein schattiges Plätzchen. Reitbauer erzählt auch, dass sie jeden Tag selbst kochte, was oft eine Herausforderung war, denn man kochte dort doch ganz anders als hier bei uns in Österreich und wenn mal eine Zutat fehlte, konnte man schließlich nicht in den nächsten Supermarkt fahren und noch schnell etwas holen.

Schöne Erfahrungen

"Durch meine Arbeit im Kindergarten, die mit dem System in Europa nicht vergleichbar ist, habe ich gelernt auch die kleinsten Geschehnisse der Welt wertzuschätzen" sagt Reitbauer. Gefallen haben ihr die zwei Monate, die sie im Kindergarten gearbeitet hat sehr gut und auch das halbe Monat, dass sie anschließend noch mit einer Reise durch Südafrika verbrachte fand sie wunderschön. Sie würde es jedem weiterempfehlen und auch sofort wieder machen. "Das Kennenlernen von vielen neuen Menschen, einer neuen Kultur und einem atemberaubenden Land war für mich die schönste Erfahrung, die ich bis jetzt in meinem Leben gemacht habe", schwärmt sie.

Autor:

Petra Schwarz aus Weiz

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