Sommerliche Kulturgespräche

Kommunikation in mehreren Codes: Kerstin Feirer und Helmut Römer
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Das 2015er Kunstsymposion von Kunst Ost läuft prozeßhaft. Manches geschieht formell, in angekündigten, öffentlich zugänglichen Veranstaltungen, anderes informell, in ganz unterschiedlichen Konstellationen.


So jüngst ein Konferenzchen mit zwei Kommunikationsfachleuten, Kerstin Feirer und Helmut Römer. Kulturelles Engagement bedeutet ja unter anderem, einem Ort oder einer Region ein Bild seiner/ihrer selbst zu geben. Und damit meine ich ein authentisches Bild.

Das ist Kommunikationsarbeit. Das hat eine unerbittliche Bedingung. Man muß sich für den Gegenstand solcher Arbeit real interessieren, darüber in Kenntnis setzen. Das bedeutet auch, es geht nicht an, daß sich jemand von einem Schreibtisch aus einen Ort, eine Region zurechtschreibt.

Ich hatte 2011 eine Ankündigung des damaligen April-Festivals mit eben diesem Bild eingeleitet:
„Wenn diese Region eine Erzählung wäre, dann könnte sie sich selbst erzählen, falls die Menschen, die hier leben und arbeiten, ihre Stimmen erheben würden. Die Stimmen zu erheben ist in diesem Fall auch metaphorisch gemeint und bezieht sich auf das Einsetzen der jeweils bevorzugten Kommunikations- und Gestaltungsmittel.“ [Quelle]

Was bedeutet das für die Praxis? Kultur- und Wissensarbeit ist etwas grundlegend anderes als Eventmanagement. Über regionales Eventmanagement brauchen wir uns keine Gedanken zu machen. Das wird auf vielfältige Art angeboten. Das leisten Kommunen ebenso wie privatwirtschaftliche Initiativen.

Das Wort Wissensarbeit weist schon darauf hin, daß der Wissenserwerb Arbeit bedeutet. Kulturarbeit meint in der Folge sehr wesentlich die Umsetzung des Erarbeiteten in verschiedene mediale und real soziale Situationen. Ideen, Prozesse, Veranstaltungen. All das zählt heuer auch zu den Inhalten des 2015er Kunstsymposions von Kunst Ost und vom Kultur.at: Verein für Medienkultur.

Dafür interessiert sich auch der Albersdorfer Bürgermeister Robert Schmierdorfer. Er ist Kooperationspartner im zweiten Teil des 2015er Kunstsymposions. Der erste Teil war ja eben jenseits der Staatsgrenzen realisiert worden. Dieser Auftakt, die „Beograd-Session“ ist hier dokumentiert: [link]

Schmierdorfer ist Kooperationspartner für „Mythos Puch 2015“, wo heuer unter anderem „Die Ehre des Handwerks“ thematisiert wird. Dabei läßt er sich auch auf ein Teilthema ein, das andere meiden: „Handwerk und Volkskultur in der technischen Welt“. [Mythos Puch]

Doch zurück zur Gegenwartskunst. Das Thema wurde gerade in Serbien vor Ort bearbeitet. Nun ist das Kosovo in Gleisdorf zu Gast. Im Rahmen der „Talking Communities“ gibt es am 3. September 2015:
Contrasts and Perspectives?
(Bedingungen der Kunst im Kosovo)

Primäre Gesprächsrunde: Karl Bauer, Valton Halimi, Martin Krusche, Admir Pervathi, Adriana Marku Sedaj, Naim Spahiu und Salja Tahiraj

19:00 Uhr, Museum im Rathaus (MiR)
Rathausplatz 1, 8200 Gleisdorf
[link]

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