Gleisdorfer Ring
Startschuss für die Verkehrslösung in Gleisdorf

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Vier Verkehrsplaner, zahlreiche Ideen, Studien über die Entwicklung, eine wissenschaftliche Begleitung durch das Land Steiermark und mehr. Seit 2019 wird an einer Lösung für den verkehrswittrigen Einbahnring in Gleisdorf gesucht mit dem Ziel, das beste Ergebnis für alle Verkehrsteilnehmer in der Stadt zu finden. Im August startet das Großprojekt mit einem Kapazitätstest und soll dann in fünf Ausbaustufen in den nächsten fünf Jahren fertiggestellt werden.

"Das große Thema ist die Sicherheit und die Gesetzeswittrigkeit. Die Kurvenradien sind grenzwertig und die Fußgängerübergänge dürfen laut der STVO nicht so gestaltet sein, wie es am Einbahnring vorherrscht. Wir möchten eine kleinregionale Lösung bieten mit Einbeziehung aller Verkehrsteilnehmer und ein modernes Mobilitätskonzept soll entstehen. Aus dem Einbahnring soll ein attraktiver Gleisdorfer Ring werden", sagt Philipp Sonnleiter, Mobilitätsbeauftragter der Stadt Gleisdorf. Das Konzept soll mindestens für die nächsten 25 bis 30 Jahren Bestand haben. 
Die Zielsetzungen mit den Änderungen optimale Rahmenbedingungen zu schaffen auf Basis der gesetzlichen Grundlage und es sollen Begegnungsmöglichkeiten für Menschen entstehen. Aber auch der gesundheitliche Aspekt ist wichtig, daher soll der Lärm und die Schadstoffemissionen reduziert werden sowie Anreize bzw. eine Infrastruktur für den Umstieg auf das Fahrrad zu bieten. Insgesamt soll die Aufenthaltsqualität zum Nutzen der Wirtschaft und der Bewohner erhöht werden.
Auch für das Radverkehrskonzept der Kleinregion Gleisdorf soll der Gleisdorfer Ring das Herz werden, von wo aus alle Routen entspringen.

Start in der Grazer Straße

Der Start soll mit einem Kapazitätstest ab August in der Grazer Straße erfolgen. Danach starten dort und in der Neugasse die Umbaumaßnahmen. Zwei Spuren sollen zu einer zusammengeführt werden. Der Platzgewinn wird in Radwege, Grünflächen und Parkplätze umgewidmet. Diese Staße soll bis ungefähr Dezember 2022 fertiggestellt werden. Danach gibt es noch weitere vier Stelle die in den nächsten Jahren umgestaltet werden: die Schillerstraße (2023), der Florianplatz (2024), die Franz Bloder Gasse (2025) und zum Abschluss im Jahr 2026 die Ludwig Binder Straße.
"Mit dem notwendigen Umbau werden wir zusätzlich die Basis für eine zukunftsfähige und lebenswerte Stadt erhöhen. Die Maßnahmen sollen jedoch auch immer gewährleisten, dass am Ring alles fließt. Ich bin zuversichtlich, dass es ein geeigneter Plan für alle Verkehrsteilnehmer ist", sagt Bürgermeister Christoph Stark.

Für jeden Abschnitt wird es weitere Planungen geben, um auch auf neue Erkenntnisse eingehen zu können. Die FH Campus 02 wird hier die Stadtgemeinde Gleisdorf mit einer Studie begleiten. 
Alle Maßnahmen werden umfassend in den Medien für alle Bewohner sichtbar gemacht. Zusätzlich soll es für die Bewohner Infotreffpunkte zu den Maßnahmen geben.

Vergangene Artikel dazu:

Welche Änderungen wird es beim Gleisdorfer Einbahnring geben?
Via Livestream verfolgten viele Teilnehmer die Gemeinderatssitzung und waren gespoannt auf das Vorhaben am nun geplanten Gleisdorfer Ring.

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