Weizer Schüler beteiligen sich an großer Rettungsaktion für 12.000 Hühner und Hähne

Sarah Schmidt, Schülerin der 3b-Klasse, kam die Idee, eine eigene Aktion zu starten. Gesagt, getan, bekam sie prompt Unterstützung von ihren Mitschülern.
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  • Sarah Schmidt, Schülerin der 3b-Klasse, kam die Idee, eine eigene Aktion zu starten. Gesagt, getan, bekam sie prompt Unterstützung von ihren Mitschülern.
  • Foto: Lisa Feischl
  • hochgeladen von Kevin Lagler

Da die Toni's Freilandeier GmbH in die Insolvenz schlitterte und der Standort in Knittelfeld geschlossen wird, gehören 9.000 Hühner und 3.000 Hähne der Konkursmasse an. "Ein Huhn hat nichts in einer Konkursmasse verloren", ist Nina Hofstädter überzeugt. So startete die Obfrau des Vereins "Rette (d)ein Huhn" – in Kooperation mit der Toni's Handels GesmbH, der Pfotenhilfe Lochen und Gut Aiderbichl – eine Rettungsaktion für die 12.000 Tiere. "Die größte unserer Vereinsgeschichte", wie es auf der Vereinshomepage zur Vermittlung ausgedienter Legehennen heißt. Doch die Bruckerin ist sich bewusst: Die Zeit rennt! Nach wie vor zittern Tausende Hühner und Hähne in den Stallgebäuden um ihr Überleben. Den Hähnen bleibt nur noch bis zum 29. April Zeit, ehe der Schlachtwagen anrollt. Den Hennen geht es nach dem 30. Mai an den Kragen. Bis dahin möchte Hofstädter so viele Tiere wie möglich vermitteln und sie vor dem Tod bewahren.

Unterstützung naht aus Weiz

Die Neue Musik-Mittelschule Weiz II bekam von der Aktion mit und setzt sich auch für die Rettung der bedrohten Hühner ein. Der Schülerin Sarah Schmidt aus der 3b-Klasse ist es zu verdanken, dass die Sache ins Rollen kam. Im Deutschunterricht haben 25 engagierte Schüler der 3b gemeinsam mit ihrer Deutschpädagogin Lisa Feischl das Projekt "Rettet das Huhn" ins Leben gerufen. Die Schüler gestalteten und verteilten bereits Flugblätter und Plakate, komponieren demnächst einen eigenen Song, drehen einen Kurzfilm und werden in diversen sozialen Medien aktiv. Auch ein eigener Aktionstag vor dem Schulgebäude ist geplant. Das Ziel dahinter: Möglichst viele Menschen zu finden, die Hühner aufnehmen, um sie so zu retten. Das Projekt, betont Lisa Feischl, sei entstanden, als sich die Klasse mit dem Thema "Medien" beschäftigt hätte.

Acht verschiedene Verteilerstationen

An acht verschiedenen Verteilerstationen kann man die Hühner übrigens abholen und sie so vor dem sicheren Tod retten. Diese Verteilerstationen sind in:

– Gratkorn
– Mariazell
– Bad Aussee
– Krems
– Hernstein
– Lochen/Salzburg – Pfotenhilfe Lochen
– Maria Schomolln – Gut Aiderbichl Maria Schmolln/Oberösterreich
– Bad Deutsch Altenburg/Niederösterreich

Alle Informationen zum Verein und zur Rettungsaktion:

www.rettedeinhuhn.at

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