Regionalportrait
Wolfgang Neffe und sein Kunstpark St. Ruprecht

Wolfgang Neffe - Initiator und Eigentümer Kunstpark St. Ruprecht
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  • Wolfgang Neffe - Initiator und Eigentümer Kunstpark St. Ruprecht
  • Foto: (c) Hermine Arnold
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Heute ist ein wunderschöner sonniger Tag. Ich sitze hier im Kunstpark St. Ruprecht / Raab auf einem leicht erhöhten Aussichtsplatz. Im angrenzenden mediterranen Lavendelmeer, das mehr als 300 Pflanzen zählt, hört man Grillen zirpen und eine Vielzahl von verschiedenen Vogelarten genießt mit mir die Aussicht. Mein heutiger Interviewpartner heißt Wolfgang Neffe, der Initiator, Begründer und Eigentümer des Kunstparks St. Ruprecht / Raab.

Der Kunstpark – ein Park von allen für alle
Wie kam es zu diesem Park? Die blauen Augen von Wolfgang Neffe blitzen energiegeladen, während er erzählt. Ursprünglich gehörte dieses Grundstück 3 Besitzern und es war an einen Landwirt verpachtet, der die Wiese für seine Tiere mähte. Nachdem dieser seine Tiere weggab, hat Wolfgang Neffe die Grundstücksanteile der Mitbesitzer erworben, um seine Vision eines Parks umzusetzen. Es sollte ein besonderer Park werden. Schon in seiner aktiven Zeit hat Wolfgang Ausstellungen von Hobbykünstlern in den Räumlichkeiten der Raiffeisenbank in St. Ruprecht organisiert. Dadurch wurde er auch zur Drehscheibe eines Künstlernetzwerkes in der Region, die sich im Frühjahr 2019 in den Kunstpark verlagert hat. Mittlerweile nutzen mehr als 20 regionale Künstler den Park für ihre Exponate und teilweise auch lebenden Skulpturen. Aber die Anfragen weiterer Künstler reichen mittlerweile von Vorarlberg bis Mexiko.

Friedenszeichen im Zentrum
Bezüglich der Gestaltung des Parks gab es viele Überlegungen. Die zündende Idee lieferte Thomas Matzer, auf der ebenen Fläche des Grundstücks die Gehwege in Form eines Peace-Zeichens zu gestalten. Mit einem Durchmesser von 40 Metern ist es übrigens bisher das größte statische Peace-Zeichen, das recherchiert wurde.

Da fällt mir ein, heute vor 75 Jahren, am 8.5.1945, endete der Zweite Weltkrieg auf Europäischem Boden. Es ist ein historischer Tag, an dem ich mich heute mit Wolfgang Neffe in seinem Peace-Park treffe. Welch starkes Symbol!

Regionaler Visionär
Wolfgang hat dieses Projekt mit großem finanziellen und persönlichen Aufwand gestartet und es vergeht kein Tag, an dem nicht etwas Neues geplant oder umgesetzt wird oder etwas Bestehendes gepflegt oder umgebaut wird. Natürlich gibt es auch viele unermüdliche Helfer, die den Park für uns Besucher wunderbar pflegen, wie zum Beispiel Erika Gunhold, Herta Köck und Christa Stiebler. Auch viele Sponsoren und Privat- und Firmen-Baumpaten tragen dazu bei, dass dieser Park zu einem Gemeinschafts-Leuchtturmprojekt in der Region geworden ist. Ein Dank gilt auch der Gemeinde für die kleine finanzielle Starthilfe zu Beginn des Projektes, für die Pflege der Wiesenflächen und die Zurverfügungstellung des geplanten Wasseranschluss. Bis dorthin aber muss das Wasser aus dem Mühlgang geholt und alle Blumen und Pflanzen händisch gegossen werden!
Was man hier auf wunderbare Weise sehen kann: Visionen beflügeln die Menschen.

Der Wunsch für die Zukunft
Wolfgang wünscht sich, dass viele Menschen diesen Gemeinschaftspark besuchen, Kunst und Natur genießen und sich dabei entspannen können. Der Park ist generationenübergreifend geplant, er ist barrierefrei, seniorengerecht und kinderwagentauglich.
Der Park ist auch ein Ort der Veränderung und des Wandels. Bei jedem Besuch gibt es wieder etwas Neues zu entdecken. Überzeugen Sie sich selbst!

Hermine Arnold
www.nedi.at

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