Zivil-und Katastrophenschutzprogramm für die Weizer

Die Stadt Weiz präsentierte gemeinsam mit dem Zivilschutzverband, dem Innovationszentrum und den Einsatzorganisationen das Zivil-und Katastrophenschutzprogramm.
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Die Stadt Weiz startet mit einem neuen Zivil-und Katastrophenschutzprogramm und hofft dabei auf Bürgerbeteiligung.

Was tun, wenn in der ganzen Stadt der Strom ausfällt? Wie reagieren, wenn plötzlich Unmengen an Wasser in den Straßen oder im eigenen Keller stehen?
Diesen und ähnlichen Fragen widmet sich das neue Zivil-und Katastrophenschutzprojekt der Stadt Weiz.
Gemeinsam mit dem Zivilschutzverband Steiermark veranstaltet die Stadt verschiedene Info-Veranstaltungen und eigene Projekte für Kinder, um die Bewohner auf mögliche Katastrophenfälle vorzubereiten. 

Schutz der Zivilbevölkerung

Der Zivilschutz galt bis Mitte der 1980-er Jahre als Schutz der Zivilbevölkerung vor kriegerischen Ereignissen. An Stelle eines militärischen Bedrohungsbildes treten nun allerdings globale sicherheitspolitische Herausforderungen wie die Weiterverbreitung von Massenvernichtungswaffen, der internationale Terrorismus, organisierte Kriminalität, Umweltprobleme, technologische Risiken, Epidemien oder ähnliche Phänomene.
In Österreich wird Zivilschutz als "Gesamtheit aller Maßnahmen zum Schutz der Bevölkerung vor Gefahren, die von Naturereignissen sowie technischen, terroristischen oder kriegerischen Ereignissen ausgehen" definiert. In derartigen Situationen ist es notwendig, dass die verschiedenen Institutionen der Stadt und auch Einsatzorganisationen Notfallpläne und rasche Hilfe bereitstellen können.
"Zivilschutz ist allerdings auch Selbstschutz", erklärt Heribert Uhl, Geschäftsführer des Zivilschutzverbandes Steiermark und verweist damit auf eine weitere Säule, um in Katastrophenfällen gewappnet zu sein. Aufgabe des Zivilschutzes ist es daher auch, für diese Themen zu sensibilisieren und Menschen so weit anzuleiten, dass sie in kritischen Momenten zum eigenen Schutz bestmöglich reagieren. 

Förderprogramm für Energieautarkie

Neben der Veranstaltung von Vorträgen und Informationsabenden startet die Stadt Weiz nun auch ein Energie-und Umweltförderprogramm. Damit soll es den Bewohnern ermöglicht werden, im Falle eines Black Outs gerüstet zu sein und eine unabhängige Energiezufuhr gewährleisten zu können. In Zusammenarbeit mit dem Innovationszentrum W.E.I.Z., Fernwärme Weiz und der Weizer Feuerwehr bekommen die Bewohner durch das Förderprogramm "KISS" (Klima Initiative Sonnenstrom) Unterstützung bei der Errichtung einer Photovoltaik-Anlage mit Blackout-resistentem Energiespeicher, der Firmen, Institutionen oder Privathaushalte auch nach einem Stromausfall mit Energie versorgt. Auch Haushalte mit bereits bestehender Photovoltaik-Anlage können für die Umrüstung auf eine Blackout-fähige Anlage um Förderung ansuchen.
Die Stadt Weiz stellt dazu ein Förderbudget von insgesamt 100.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

Termine

25. April: Infoveranstaltung: Black Out- Was tun, wenn der Strom ausfällt?
19:00 Uhr, Weberhaus/Galerie

15. Mai: Infoveranstaltung: Selbstschutz bei Hochwasser
19:00 Uhr, Weberhaus/Galerie

23. Juli: Ferienprogrammpunkt "Zivilschutz für Kids": Spielerische Erfahrungen zum Thema Sicherheit im Alltag, Kennenlernen von Einsatzorganisationen und Notrufnummern, richtiges Verhalten in Notfallsituationen

19. September: Großer Sicherheitstag mit dem Zivilschutzverband Steiermark und zahlreichen Einsatzorganisationen, inklusive Live-Vorführungen
Garten der Generationen

Schulstart: "Blinkies" für alle Kindergartenkinder und Warnwesten für alle Schulanfänger in Weiz

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