Mythos Puch: Miniaturen-Schau

Das Kuratorium für triviale Mythen befaßt sich mit den kulturellen Aspekten unserer Mobilitätsgeschichte
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  • Das Kuratorium für triviale Mythen befaßt sich mit den kulturellen Aspekten unserer Mobilitätsgeschichte
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Eine Miniatur-Ausstellung in der Gleisdorfer Volksbank verweist auf die Veranstaltung Mythos Puch III. Es geht dabei um unsere Mobilitätsgeschichte.


Damit ist eines der Hauptthemen der Energieregion Weiz-Gleisdorf berührt, denn neben Energieautarkie dreht sich hier vieles um Fragen der Mobilität.

Ist Ihnen bewußt, daß bei uns in den Fuhrgeschäften eben noch das Ochsengespann ein Maß der Dinge und vorerrschenden Geschwindigkeit war? Die Volksmotorisierung hat erst nach dem Zweiten Weltkrieg eingesetzt.

Freilich gab es Postkutschen, die extrem unbequem waren. Es gab Pferdefuhrwerke. Die Eisenbahn führte neuen Standards ein. Zwischen 1913 und 1920 verbreiteten sich Postbusse.

Aber kleinräumig wurde in der Region noch lange mit Rindern gefahren, denn Pferde konnten sich nur wenige Leute leisten. Manche mußten sogar Kühe einspannen, weil es für Ochsen nicht reichte.

Wer damals ein Auto zu sehen bekam, hatte meist ein Behörden- oder Firmenfahrzeug vor Augen. Nur ganz wenige Kraftwagen sind in Privatbesitz gewesen. Das änderte sich erst in der zweiten Hälfte der 1950er Jahre.

Bedenken Sie diese Zusammenhänge, mag Ihnen klar werden, daß Fahrräder teure Wertgegenstände waren. Damit konnte man seine Reichweite enorm erhöhen, denn die feine mechanische Lösung brachte eine Menge mehr Kilometer aus der verfügbaren Körperkraft als das Gehen.

Danach ist das Moped für eine Revolution der individuellen Mobilität gut gewesen. Schluß mit dem Strampeln. Motorkraft ohne Führerschein. Mit einer schlanken Puch MS 50 (Stangel-Puch) konnte man sogar Kontinente überqueren, die Welt umrunden.

Das wird heuer bei "Mythos Puch" III ins Blickfeld gerückt. Dazu paßt vorab eine kleine Ausstellung, die vom "Kuratorium für triviale Mythen" (Kunst Ost) im Foyer der Gleisdorfer Volksbank eingerichtet wurde. Man könnte sagen: Ein Mini-Museum.

In einer Vitrine finden Sie den Weg zu den ersten Kraftfahrzeugen mit einer Serie von Miniaturen nachgestellt. Vom Leiterwagen (Pferdekraft) über den Dampftraktor zu den frühen Automobilen unserer Geschichte.

+) Mythos Puch III [link]
+) Gleisdorf Zentrum [link]

Autor:

martin krusche aus Weiz

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